In den meisten Fällen sind es kleinere Probleme, warum Kinder eine Notinsel aufsuchen, berichtet Jerome Braun, der Initiator des Projektes und Geschäftsführer der Deutschen Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel. Notinseln helfen bei einem verlorenen Schlüssel, sind Zufluchtsort, wenn Kinder auf dem Weg zur Schule geärgert oder verfolgt werden oder Angst vor anderen Kindern oder Erwachsenen haben.
Gemeinsam mit der Sparda-Bank Baden-Württemberg rückt die Deutsche Kinderschutz-stiftung Hänsel+Gretel mit dem Notinsel-Projekt den Kinderschutz in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. „Als Genossenschaftsbank übernehmen wir Verantwortung für die Menschen in unserer Region. Schon seit Beginn an setzen wir uns für gemeinschaftliche und soziale Belange ein. Besonders am Herzen liegen uns Kinder und Jugendliche, daher unterstützen wir das Notinsel-Projekt aus voller Überzeugung“, sagt Torben Meyer (Filialleiter der Spada-Filiale Friedrichshafen)

Notinseln geben Kindern das Signal: „Wo wir sind, bist du sicher!“. Alle Projektbeteiligten stehen für ein Miteinander im Kinderschutz und gegen Gewalt und Übergriffe. Kinder und ihre Eltern können die Notinsel-Geschäfte durch den Notinsel-Aufkleber an der Eingangstüre oder Fensterfront erkennen.
Das deutschlandweite Projekt ist in zahlreichen Städten, Gemeinden und Landkreisen implementiert und startet nun auch in der Sparda-Bank-Filiale Friedrichshafen.
Auf der Webseite des Notinsel-Projektes www.notinsel.de können die beteiligten Geschäfte abgerufen werden und Eltern mit ihren Kindern sichere Schulwege planen.
(Quelle: Sparda-Bank Baden-Württemberg eG)