Weihnachtsaktion für die Häfler Partnerstadt Polozk: Lange und wertvolle Tradition

Bitten gemeinsam um Spenden für die Menschen in der Partnerstadt Polozk: (von links) Thomas Schechinger und Silke Pfeifer (Stadt Friedrichshafen), Elvira Müller (Freundeskreis Polozk e. V.), Erster Bürgermeister Fabian Müller, Marianne Dreßler (Arbeitskreis MEFP) und Günter Kleck (Vorsitzender des Arbeitskreises Polozk.
Bitten gemeinsam um Spenden für die Menschen in der Partnerstadt Polozk: (von links) Thomas Schechinger und Silke Pfeifer (Stadt Friedrichshafen), Elvira Müller (Freundeskreis Polozk e. V.), Erster Bürgermeister Fabian Müller, Marianne Dreßler (Arbeitskreis MEFP) und Günter Kleck (Vorsitzender des Arbeitskreises Polozk. (Bild: Stadt Friedrichshafen)

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Es ist eine lange und wertvolle Tradition, dass die Menschen in der weißrussischen Partnerstadt Polozk zu Weihnachten beschenkt werden.

Deshalb rufen der Arbeitskreis Polozk, der Freundeskreis Polozk e. V., Arbeitskreis Mission-Entwicklung-Frieden-Polozk (MEFP) der katholischen Gesamtkirchengemeinde und die Stadt Friedrichshafen gemeinsam auf, für die Menschen in Polozk zu spenden und ihnen so ein wenig Freude und Licht in den Alltag zu bringen. Allen Verantwortlichen ist es wichtig zu unterstreichen, dass das Geld dort ankommt, wo es dringend benötigt wird. 

„Es ist schön zu sehen, dass die Menschen in Friedrichshafen nicht nur an Freunde und Verwandte denken, sondern auch an die Menschen in Polozk, die die Hilfe dringend benötigen. Ich danke allen Häflern für die Unterstützung der Weihnachtsaktion für unsere Partnerstadt“, so Erster Bürgermeister Fabian Müller.

Noch immer ist es wichtig, dass die Organisationen in Polozk, die hilfsbedürftige Menschen unterstützen, Spenden aus Friedrichshafen erhalten. Nur mit diesen Spenden ist es möglich, dass sie ihre Aufgaben bewältigen können. Bei der Weihnachtsaktion war die Solidarität unter den Häfler immer sehr groß.

„Wir freuen uns, dass es viele Häfler gibt, die dem Aufruf folgen und spenden. Für uns und die Menschen in Polozk zählt jede noch so kleine Spende“, so die Vertreter im Arbeitskreis Polozk.

Freundeskreis Polozk e. V. – Dafür werden Geldspenden gebraucht

Altersarmut ist noch immer ein Thema in Polozk, über das nicht offen gesprochen wird. Menschen die davon betroffen sind, schämen sich oftmals dafür.

„Mit den Spenden der Häfler wollen wir versuchen, den älteren und einsamen Frauen in Polozk eine kleine Weihnachtsüberraschung zu bereiten und haben uns entschieden, unseren diesjährigen Weihnachts-Spendenaufruf unter das Motto „Einsame Menschen“ zu stellen. Bitte unterstützen Sie unseren Weihnachts-Spendenaufruf, denn auch der kleinste Beitrag hilft, diesen Frauen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern“, so Elvira Müller vom Freundeskreis Polozk e. V.

Zusätzlich unterstützt der Freundeskreis noch andere Projekte in Polozk, für die er um Spenden unter dem Motto „Allgemeine Spenden“ bittet. Mit den Spenden sollen einkommensschwache Menschen und Familien in Polozk unterstützt werden, die von vertrauenswürdigen Partnerschaftsorganisationen betreut werden. „In Polozk leben immer noch viele Menschen, denen es wirtschaftlich schlecht geht. Viele müssen trotz steigender Lebensmittelpreise mit kleinen Renten, Löhnen und Gehältern auskommen“, so Elvira Müller

Der Freundeskreis Polozk e.V. bittet um Spenden unter dem Stichwort „Einsame Menschen“ oder „Allgemeine Spende“ auf die Spendenkonten bei der Sparkasse Bodensee IBAN DE19 6905 0001 0020 3568 87 oder bei der Volksbank Friedrichshafen/Tettnang IBAN DE31 6519 1500 0101 9220 00.

Ausführliche Informationen finden Interessierte auch im Internet unter www.freundeskreis-polozk.de.

Der Arbeitskreis Mission-Entwicklung-Frieden-Polozk (AK MEFP), ein Arbeitskreis der Katholischen Gesamtkirchengemeinde Friedrichshafen, bittet um Spenden zur Unterstützung der Arbeit der Sozialstationen in den Partnergemeinden St. Babola in Polozk und Herz Jesu in Novo Polozk.

Die derzeitige angespannte und unsichere Situation in Belarus belastet die Menschen in unseren Partnergemeinden St. Babola und Novo Polozk sehr. Die Arbeitslosigkeit und die Inflationsrate steigen ständig. Die Grundnahrungsmittel werden immer teurer, Medikamente sind rar und können nur noch begrenzt und zu überhöhten Preisen gekauft werden.

„Die Ordensfrauen in den Gemeinden besuchen, pflegen, betreuen und begleiten regelmäßig rund 160 alte und kranke Menschen sowie Familien mit behinderten Kindern. Sie werden dabei von einem Netz ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer unterstützt“, so Marianne Dreßler vom Arbeitskreis MEFP.

Ohne diese Fürsorge und Versorgung, so Marianne Dreßler, würden diese Menschen oft isoliert, ohne Ansprache, ohne Pflege und Hilfe in ihren Wohnungen leben. Die Arbeit der beiden Sozialstationen ist seit Jahren zu einem festen Bestandteil im Gemeindeleben geworden und gerade in der jetzigen schwierigen Situation unverzichtbar.

Die Ordensschwestern besuchen ältere und kranke Menschen und haben ein offenes Ohr für ihre Sorgen.
Die Ordensschwestern besuchen ältere und kranke Menschen und haben ein offenes Ohr für ihre Sorgen. (Bild: AK MEFP)

Die Spenden werden zum Kauf von Lebensmitteln, Medikamenten, Hilfsmitteln wie beispielsweise Windeln und Bekleidung benötigt. Um die Kranken zu Arztbesuchen und Gottesdiensten fahren zu können, nutzen sie einen Kleinbus mit einer Rampe. Auch diese Ausgaben sind nur mit den Spenden aus Friedrichshafen zu stemmen.

Die beiden Kirchengemeinden können aus eigener Kraft nur einen geringen finanziellen Beitrag zu dieser Arbeit leisten. Der Hauptanteil der Kosten muss aus Spenden finanziert werden.

Der Arbeitskreis MEFP bittet um Spenden unter dem Kennwort „Hilfe für Polozk“ auf das Konto der Katholischen Gesamtkirchengemeinde bei der Sparkasse Bodenseekreis, IBAN: DE 52 6905 0001 0020 1138 90, BIC: SOLADES1KNZ.

Adventskonzert für Sozialstation in St. Babola

Neben der Bitte um Spenden organisiert der Arbeitskreis MEFP zu Gunsten der Sozialstation in St. Babola ein Adventskonzert am Freitag, 22. Dezember ab 19 Uhr in der Kirche St. Magnus in der Heiligenbergstraße 1 in Fischbach. Bei dem Konzert treten das Trio Serendipity mit Silke Ogness (Gesang), David Hegenauer (Geige, Gitarre, Gesang) und Andreas Glatz (Klavier, Akkordeon, Gesang) auf. Diakon Stefan Ardemani liest besinnliche Texte. Der Eintritt ist frei. Der Arbeitskreis MEFP bittet um Spenden.

(Pressemitteilung: Stadt Friedrichshafen)