Rund 200.000 Menschen in Baden-Württemberg werden ab Mitte September zu ihrem Sicherheitsgefühl befragt. Auch Friedrichshafen ist Teil der landesweiten Erhebung.
Das Institut für Kriminologische Forschung Baden-Württemberg (KriFoBW) startet im September 2026 zum zweiten Mal eine landesweite Sicherheitsbefragung. Die erste Erhebung fand 2023 statt. Die Ergebnisse sind unter krifobw.de abrufbar.
Im Mittelpunkt stehen Fragen zum subjektiven Sicherheitsgefühl, zur Viktimisierung – also zum Drängen in eine Opferrolle –, zu gesellschaftlichen Themen sowie zur Zufriedenheit mit der Polizeiarbeit.
200.000 Menschen werden angeschrieben
Für die Befragung werden rund 200.000 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger in 130 Städten und Gemeinden angeschrieben. Auch die Stadt Friedrichshafen ist dabei und unterstützt die Befragung ausdrücklich.
Die Teilnahme der Bürgerinnen und Bürger ist nach Angaben der Stadtverwaltung wichtig, da die Polizeiliche Kriminalstatistik nur einen Teil der Wirklichkeit abbildet und viele Straftaten nicht angezeigt werden. Das persönliche Sicherheitsempfinden sei daher ein unverzichtbarer Maßstab für das Gesamtbild der Sicherheitslage.
Die Befragung soll dazu beitragen, ein umfassenderes und realistischeres Bild der Sicherheitslage zu erhalten und gesellschaftliche Entwicklungen zu erkennen. Die Ergebnisse sollen unter anderem als Grundlage für gezielte Präventionsmaßnahmen und eine effektivere Kriminalitätsbekämpfung dienen.
Teilnahme online oder auf Papier
Wer Teil der Zufallsstichprobe ist, erhält per Post einen persönlichen Zugang zu einem Online-Fragebogen. Mit diesem Zugangscode kann auf Wunsch auch ein Papierfragebogen angefordert und kostenfrei zurückgesandt werden. Alle Angaben bleiben anonym und werden streng vertraulich behandelt.
Die Befragung läuft von Mitte September bis Ende Oktober 2026.
Weitere Informationen gibt es unter www.krifobw.de.
(Quelle: Stadt Friedrichshafen)