Der Spielmannszug der Feuerwehr Ochsenhausen feiert am 12. September sein 70-jähriges Bestehen. Sternmarsch und lange Feuerwehrnacht stehen auf dem Programm.
Seinen Ursprung hat der Spielmannszug bereits im Jahr 1950. Ein erster Auftritt zur Feier der Stadterhebung gab damals den Anstoß, ehe die Gruppe 1956 offiziell gegründet und in die Freiwillige Feuerwehr Ochsenhausen eingegliedert wurde.
Seit 1962 treten die Spielleute bei Umzügen und Festen in der näheren und weiteren Umgebung in ihren charakteristischen Uniformen auf. Aktuell zählt der Spielmannszug 36 aktive Spieler. Gelbe Jacke, rote Weste, graue Kniebundhose und rot-weiße Bommeln am Dreispitz prägen ihr Erscheinungsbild.
Von München bis Biberach unterwegs
Nur wenige Jahre nach der Gründung folgte die erste Einladung zum Trachten- und Schützenumzug nach München. Seither nimmt der Spielmannszug regelmäßig alle vier Jahre daran teil. Auch der Cannstatter Volksfestumzug und der Umzug an Bauernschützen in Biberach gehören zu den festen Terminen.
Seit 2010 führt Stabführer Torsten Kallfass die Spielleute an. Gemeinsam mit Jörg und Erich Harsch sowie Andreas und Fank Marxer bildet er auch den Nachwuchs aus.
Auf das Jubiläumsfest freut sich Leiter Stefan Prelisauer gemeinsam mit den Gründungsmitgliedern Alfred Klumpp und Werner Rehm sowie dem früheren Stabführer Walter Hörmann.
Sternmarsch führt zum Marktplatz
Am Samstag, 12. September, kommen drei befreundete Spielmannszüge aus Erolzheim sowie von den Freiwilligen Feuerwehren Laupheim und Memmingen nach Ochsenhausen.
Um 19 Uhr führt ein kleiner Sternmarsch die Spielleute auf den Marktplatz. Von dort marschieren sie gemeinsam zum Feuerwehrgerätehaus in der Sankt-Florian-Straße.
Lange Nacht der Feuerwehr
Anschließend wird dort die „lange Nacht der Feuerwehr“ mit der Band PIG ASS & the Hoodlums gefeiert. Angeboten werden Wein, Secco aus der Spritzeria, Bier vom Fass und nicht alltägliches Essen.
Für Technikinteressierte gibt es zudem kleine Vorführungen technischer Geräte. Besucher können Feuerwehrtechnik aus der Nähe erleben, besonders Mutige dürfen auch den Übungsturm besteigen.
(Quelle: Stadtverwaltung Ochsenhausen)