Eine Sonderführung zeigt am Sonntag, 23. August, ab 15 Uhr das ausgeklügelte Wassersystem im Kloster Ochsenhausen. Der Rundgang dauert rund 1,5 Stunden.
Wasser erfüllte in der großen Klosteranlage über Jahrhunderte zahlreiche wichtige Aufgaben. Die Mönche entwickelten dafür ausgeklügelte Versorgungstechniken, deren Spuren rund um das Kloster bis heute deutlich zu erkennen sind.
Bei der Sonderführung „Oberschwäbische Ingenieurbaukunst – das Wassersystem im Kloster Ochsenhausen“ erfahren die Teilnehmer mehr über diese nachhaltigen Techniken und die Bedeutung des Wassers für das klösterliche Leben.
Krummbach war zentrale Lebensader
Wasser wurde unter anderem zum Mahlen von Getreide, für den Betrieb eines Wasserpumpwerks, zur Brandbekämpfung und zur Seuchenabwehr benötigt. Eine zentrale Rolle spielte dabei der Krummbach, der in unmittelbarer Nähe des Klosters fließt. Er galt als Lebensader der monumentalen Klosteranlage.
Der Rundgang rund um das Element Wasser gibt Einblicke in das historische Versorgungssystem und zeigt, wie die Mönche die vorhandenen Wasserressourcen nutzten.
Anmeldung zur Sonderführung erforderlich
Die Sonderführung beginnt am Sonntag, 23. August, um 15 Uhr und dauert circa 1,5 Stunden. Festes Schuhwerk wird empfohlen. Die Teilnahme kostet für Erwachsene 8 Euro, ermäßigt 4 Euro.
Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 25 Personen begrenzt. Eine Anmeldung ist beim Klostermuseum Ochsenhausen unter Telefon +49 (0)7352 94 14 60 oder per E-Mail an [email protected] erforderlich.
Das Klostermuseum Ochsenhausen ist dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen jeweils von 12 bis 17 Uhr geöffnet. Das Kloster befindet sich im Schlossbezirk 4/1, 88416 Ochsenhausen. Weitere Informationen gibt es unter kloster-ochsenhausen.de und schloesser-und-gaerten.de.
(Quelle: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg)