Am Sonntag, 25. Oktober, können Besucher das historische Wassersystem im Kloster Ochsenhausen entdecken. Eine Sonderführung zeigt die Versorgungstechniken der Mönche.
Wasser spielte für das Leben und Arbeiten im Kloster Ochsenhausen eine zentrale Rolle. Wie die Mönche die Versorgung der weitläufigen Klosteranlage organisierten und welche Spuren ihre Ingenieurbaukunst bis heute hinterlassen hat, erfahren Interessierte bei einem rund 90-minütigen Rundgang.
Die Sonderführung „Oberschwäbische Ingenieurbaukunst – das Wassersystem im Kloster Ochsenhausen“ beginnt am Sonntag, 25. Oktober, um 15 Uhr.
Krummbach als Lebensader des Klosters
Im Mittelpunkt der Führung stehen die Versorgungstechniken der Mönche und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Wassers. Es wurde unter anderem zum Mahlen von Getreide, für den Betrieb eines Wasserpumpwerks sowie zur Brandbekämpfung und Seuchenabwehr genutzt.
Eine besondere Bedeutung hatte der Krummbach, der in unmittelbarer Nähe des Klosters fließt. Er galt als zentrale Lebensader der großen Klosteranlage. Noch heute sind rund um das Kloster Spuren des damaligen Wassersystems zu erkennen.
Anmeldung und Teilnahme
Die Sonderführung dauert etwa 1,5 Stunden. Erwachsene zahlen 8 Euro, der ermäßigte Eintritt beträgt 4 Euro. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 25 Personen begrenzt. Festes Schuhwerk wird empfohlen.
Eine Anmeldung ist erforderlich und kann beim Kloster Schussenried telefonisch unter +0049 (0)7583 92 69 140 oder per E-Mail an [email protected] erfolgen.
Veranstaltungsort ist das Kloster Ochsenhausen, Schlossbezirk 4/1, 88416 Ochsenhausen.
Weitere Informationen gibt es unter kloster-ochsenhausen.de und schloesser-und-gaerten.de.
(Quelle: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg)