IHK Ulm und Stadt Laupheim kooperieren für schnellere Arbeitsmarktmigration Fachkräfte

IHK Ulm und Stadt Laupheim kooperieren für schnellere Arbeitsmarktmigration Fachkräfte
Petra Engstler-Karrasch, IHK-Hauptgeschäftsführerin, und Oberbürgermeister Ingo Bergmann bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung. (Bild: Stadt Laupheim)

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Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Ulm berät Mitgliedsbetriebe bei Fragen rund um das Thema Fachkräfteeinwanderung und insbesondere zum sogenannten „Beschleunigten Fachkräfteverfahren“.

Dazu hat sie Ende letzten Jahres den „Unternehmensservice Internationale Fachkräfte“ (UIF) als Pilotprojekt ins Leben gerufen. Seither hat die IHK mit verschiedenen Landkreisen und Kommunen Gespräche geführt und erste Kooperationsvereinbarungen geschlossen, um Unternehmen zukünftig Hand in Hand zu beraten.

Dieser Initiative der IHK hat sich nun auch die Laupheimer Gemeinde angeschlossen: Am Dienstag, 16. April, wurde die Kooperation zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz zwischen der IHK Ulm und der Stadt Laupheim gezeichnet.

IHK-Unternehmen, die Mitarbeiter aus dem Ausland in die Region holen möchten, profitieren durch die enge Zusammenarbeit von IHK und der Behörde vor Ort. Der kostenfreie Service bietet individuelle Beratung zu Einreisemöglichkeiten und Unterstützung beim erforderlichen Prozess. Außerdem werden Fälle, die über den Unternehmensservice in der Ausländerbehörde eingereicht werden, mit besonderer Priorität bearbeitet. Durch die Vorprüfung bei der IHK soll die Bearbeitungsdauer in der Behörde verkürzt werden, der Beratungsaufwand wird komplett an die IHK ausgelagert. So kann sich das Ausländeramt voll auf die rechtliche Arbeit konzentrieren und den gesetzlichen Auftrag gezielt erfüllen.

„Diese Kooperation trägt zur Beschleunigung der Verfahren bei. Bei unserer Ausländerbehörde sorgt die Zeitersparnis bei der Antragsbearbeitung für eine schnellere Vermittlung von Fachkräften an die Unternehmen. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten“, erklärt hierzu Oberbürgermeister Ingo Bergmann bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung im Laupheimer Rathaus.

„Wir freuen uns darüber, dass die Stadt Laupheim gemeinsam mit uns dazu beiträgt, die Bürokratiehürden für Betriebe rund um die Beschäftigung internationaler Fachkräfte ein Stück weit zu vereinfachen“, so Petra Engstler-Karrasch, Hauptgeschäftsführerin der IHK Ulm. „Klar ist: Dieser Service soll und kann keine ständige Aufgabe einer IHK sein, aber wir schaffen damit die Strukturen, um die Ausländerbehörden zeitweise zu entlasten und unsere Mitgliedsunternehmen ganz konkret und operativ zu unterstützen.“

(Pressemitteilung: Stadt Laupheim)