144 Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte der Kilian von Steiner Schule haben sich bei der diesjährigen DKMS-Typisierungsaktion registrieren lassen und stehen nun als potenzielle Stammzellspender zur Verfügung. Die Laupheimer Bürgerstiftung unterstützte die Initiative mit 1.000 Euro.
In Deutschland wird alle zwölf Minuten die Diagnose Blutkrebs gestellt – bei Kindern ist die Krankheit weiterhin die häufigste krebsbedingte Todesursache. Für viele Erkrankte bedeutet eine passende Stammzellspende die einzige Überlebenschance. Jede neue Registrierung erhöht die Wahrscheinlichkeit, ein lebensrettendes „Match“ zu finden.
Wie hoch die Bereitschaft junger Menschen ist, Verantwortung zu übernehmen, zeigte die große Beteiligung an der Kilian von Steiner Schule. Initiator und Lehrer Dr. Matthias Kugelmann zeigte sich erfreut über die erneute Unterstützung: „Jeder potenzielle Spender zählt – und jeder einzelne kann Leben retten.“ Bereits zum fünften Mal wurde die Typisierungsaktion durchgeführt – nach 2012, 2015, 2018 und 2023 nun auch 2026. Die DKMS mit Hauptsitz in Tübingen übernahm die Registrierung. Die gemeinnützige Organisation setzt sich seit 1991 dafür ein, möglichst vielen Blutkrebspatienten eine zweite Chance auf Leben zu ermöglichen.
Auch die Laupheimer Bürgerstiftung sieht in der Aktion ein wichtiges Signal. Vorstand Christian Striebel erklärte: „Wenn Laupheimer Schüler etwas Gutes tun und dies vielen Menschen zugutekommt, dann unterstützen wir das gerne.“ Die Initiative steht damit beispielhaft für das Leitmotiv der Stiftung: „Bürger helfen helfen.“
Besonders erfreut zeigte sich Stiftungsrat Michael Roosz, früher Rektor der Schule: „Eine rundum gelungene Aktion, die zeigt, wie stark unsere lokale Gemeinschaft in Laupheim sein kann.“