Vertreter aus Landes- und Bundespolitik besuchen soziale Projekte in Laupheim. Im Mittelpunkt stehen Ehrenamt, Begegnungsorte und Bürgerbeteiligung.
Am Freitag, 7. August 2026, standen mehrere Einrichtungen auf dem Programm, die unterschiedliche Bereiche des gesellschaftlichen Zusammenlebens abdecken. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Ingo Bergmann, Vertretern der Stadtverwaltung und zahlreichen Ehrenamtlichen machten sich die politischen Gäste vor Ort ein Bild von deren Arbeit.
Zu Gast waren die Staatssekretärin im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg, Petra Krebs, der Referent für Quartiersentwicklung im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Migration Baden-Württemberg, Engin Yologlu, die Bundestagsabgeordnete Dr. Anja Reinalter sowie der Landtagsabgeordnete Berat Gürbüz.
Begegnungscafé bringt Menschen zusammen
Erste Station war das Begegnungscafé in der Mittelstraße 49. Dort erhielten die Besucher Einblicke in die vielfältigen Angebote und die tägliche Arbeit der haupt- und ehrenamtlich Engagierten. Das Café hat sich als wichtiger Treffpunkt etabliert und fördert den Austausch zwischen Menschen unterschiedlicher Generationen und Lebenssituationen.
Anschließend wurde der Martinusladen vorgestellt. Die Einrichtung unterstützt Menschen mit geringem Einkommen und leistet damit einen Beitrag zur sozialen Infrastruktur der Stadt. Die Gäste informierten sich über die Arbeit der Ehrenamtlichen und die Bedeutung des Angebots für viele Laupheimer.
Fahrradpool verbindet Soziales und Mobilität
Auch der Fahrradpool gehörte zum Besuchsprogramm. Der Verein verbindet soziales Engagement mit nachhaltiger Mobilität. Gespendete Fahrräder werden instandgesetzt und Menschen zur Verfügung gestellt, die auf eine kostengünstige Fortbewegungsmöglichkeit angewiesen sind. Vor Ort erhielten die Gäste Einblicke in die Arbeit des Vereins und den ehrenamtlichen Einsatz.
Bürger gestalten Quartiersprojekt M49 mit
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Quartiersprojekt M49. Auf dem Gelände an der Mittelstraße 49 entsteht ein offener, niedrigschwelliger Begegnungsort für die Bürgerschaft. Die Entwicklung des Areals erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Bürgern.
Zahlreiche Ideen aus dem Beteiligungsprozess wurden bereits umgesetzt und prägen die Gestaltung des Quartiersplatzes. Vorgestellt wurden unter anderem Aufenthaltsbereiche, Pergola, Bühne und Begrünung sowie weitere Elemente, die künftig einen lebendigen Treffpunkt für das Quartier schaffen sollen.
Das Projekt M49 steht beispielhaft für eine moderne und beteiligungsorientierte Stadtentwicklung, bei der die Menschen vor Ort aktiv an der Gestaltung ihres Lebensumfelds mitwirken.
Oberbürgermeister Ingo Bergmann betonte die Bedeutung des lokalen Engagements: „Laupheim lebt von Menschen, die sich für ihre Mitmenschen und ihre Stadt einsetzen. Dieses Engagement wird bei den Projekten rund um das Begegnungscafé, den Martinusladen, den Fahrradpool und M49 auf beeindruckende Weise sichtbar.“
Austausch über Chancen und Herausforderungen
Der Besuch bot zudem Gelegenheit, über Chancen und Herausforderungen sozialer Projekte, ehrenamtlichen Engagements und einer lebendigen Quartiersentwicklung zu sprechen. Dabei wurde die Bedeutung verlässlicher Strukturen, von Begegnungsorten und einer aktiven Bürgerschaft für den gesellschaftlichen Zusammenhalt deutlich.
Die Stadt Laupheim bedankte sich bei Petra Krebs, Dr. Anja Reinalter, Berat Gürbüz und Engin Yologlu für ihren Besuch und das Interesse an den sozialen Projekten sowie am ehrenamtlichen Engagement in Laupheim.
(Quelle: Stadt Laupheim)