Grünes Licht vom Bundestag Stadion Biberach wird saniert: Haushaltsausschuss im Bundestag beschließt 3,7 Millionen Euro Zuschuss vom Bund

Stadion Biberach wird saniert: Haushaltsausschuss im Bundestag beschließt 3,7 Millionen Euro Zuschuss vom Bund
Stadion Biberach wird saniert: Haushaltsausschuss im Bundestag beschließt 3,7 Millionen Euro Zuschuss vom Bund (Foto: Martin Gerster)
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Das Biberacher Stadion an der Königsbergallee kann umfassend erneuert und modernisiert werden. Wie die Biberacher Bundestagsabgeordneten Martin Gerster (SPD) und Wolfgang Dahler (CDU) mitteilen, hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags am Mittwoch grünes Licht gegeben für einen Zuschuss in Höhe von gut 3,7 Millionen Euro (3.760.000 Euro). Der Bund trägt damit fast die Hälfte der geplanten Investitionskosten.

„Ich freue mich riesig, dass wir diesen Zuschuss für Biberach sichern konnten“, so Martin Gerster. „Seit Jahren wird im Gemeinderat darüber gesprochen, dass das Stadion dringend eine Erneuerung benötigt. Das Spielfeld ist ein Vierteljahrhundert alt, Leichtathletikanlagen und Stadiontechnik sind zum Teil noch deutlich älter und entsprechen längst nicht mehr heutigen Anforderungen. Zugleich ist das Stadion ein zentraler und verzichtbarer Standort für den Schul- und Vereinssport, für Bewegung, aber auch Begegnung: Die Anlagen inmitten der Stadt werden von sechs Vereinen und Tausenden Schülerinnen und Schülern von neun verschiedenen Schulen intensiv genutzt. Deshalb ist es aus meiner Sicht längst an der Zeit, das Stadion fit für die Zukunft zu machen. Der Bitte von Oberbürgermeister Norbert Zeidler, mich im Haushaltsausschuss für das Projekt einzusetzen, bin ich daher gerne nachgekommen.“

„Oberbürgermeister Zeidler hat mich um Unterstützung für dieses wichtige Projekt gebeten. Ich habe mich im Bundestag und bei der Bauministerin dafür stark gemacht. Jetzt freue ich mich umso mehr, dass trotz der vielen Anträge aus dem ganzen Bundesgebiet Biberach den Zuschlag erhalten hat. Das Stadion ist in die Jahre gekommen und gerade hier wollen wir mit der Sportmilliarde ansetzen und die Kommunen dabei unterstützen mehr für den Breitensport tun zu können“, so Wolfgang Dahler

Der Sanierungsbedarf ist offenkundig, z.B. bei den Funktionsräumen, aber auch bei Umkleiden und sanitären Anlagen. Das Dach der Tribüne ist undicht, Barrierefreiheit nur eingeschränkt gegeben. Deshalb ist ein umfassendes Sanierungs- und Modernisierungsprogramm geplant, das neben Spielfeld, Laufbahn und Leichtathletikanlagen das gesamte Stadion auf den neusten Stand bringt – einschließlich energetischer Modernisierung und neuer Technik.

Martin Gerster ergänzt: „Dieser Zuschuss für Biberach ist keine Selbstverständlichkeit. Dass Förderprogramme des Bundes auf eine starke Nachfrage stoßen, ist keine Seltenheit. Aber in meinen 14 Jahren im Haushaltsausschuss habe ich selten erlebt, dass ein Förderprogramm derart überzeichnet ist. Entsprechend hoch war die Konkurrenz und der Druck, auf diese Projektliste des Haushaltsausschusses zu kommen.“

Bundesweit besteht bei kommunalen Sporteinrichtungen ein hoher Investitionsstau. Deshalb hatte die Koalition von CDU/CSU und SPD eine sogenannte Sportmilliarde auf den Weg gebracht. Zusammen mit noch folgenden Projektaufrufen z.B. für ein Schwimmbadprogramm stehen insgesamt eine Milliarde Euro bereit, um Rasenplätze, Sporthallen und Schwimmbäder in den Städten und Gemeinden zu sanieren.

„Es liegt uns als Koalition sehr am Herzen, die Rahmenbedingungen für den Vereins- und Schulsport und die Lebensqualität, Gesundheit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Wir entlasten zusätzlich die kommunalen Haushalte. Es gibt noch viel zu tun für bessere Sportstätten, weshalb wir das Förderprogramm fortführen wollen“, so Dahler weiter

„Es war meiner Fraktion und mir ein großes Anliegen, dass wir mit dem neuen Investitions-Sondervermögen des Bundes, aus dem die Sportmilliarde finanziert wird, ganz entscheidend dazu beitragen, Investitionsstau gerade auch im Sportbereich auflösen. Insgesamt werden in Biberach jetzt 8,4 Millionen Euro investiert, wovon vor allem regionale Unternehmen und Handwerksbetriebe profitieren“, betont Martin Gerster abschließend.

Mit dieser guten Nachricht aus Berlin kann Biberach jetzt zügig mit der Umsetzung beginnen. Für Städte und Gemeinden, die in dieser Runde nicht zum Zug kamen, besteht bei den anstehenden weiteren Förderaufrufe aber eine neue Chance.

(Quelle: Büro Martin Gerster, Mitglied des Deutschen Bundestages)