Einsteigen, anschnallen, losfahren – was für viele selbstverständlich ist, bedeutet für Menschen mit Behinderung oft eine echte Herausforderung. Umso größer ist die Freude im Rosa Bauer Haus über den neuen, barrierefreien Bus, der dank der Förderung durch die Aktion Mensch angeschafft werden konnte.
„Inklusion ist für uns nicht nur ein Wort auf dem Papier, sondern echte Herzenssache“, so Denise Schramm, Abteilungsleitung HWO Rosa Bauer Haus Biberach. Mobilität spielt dabei eine entscheidende Rolle. Denn wer mobil ist, kann mitgestalten, mitentscheiden und mitten im Leben stehen. Genau das ermöglicht der neue Bus: Er bringt die Bewohnerinnen und Bewohner zuverlässig zum einkaufen, zum Fasnetsumzug, zum Ferienprogramm oder zu Spaziergänge im Burrenwald. Viele Ideen kommen direkt von den Bewohnerinnen und Bewohnern selbst – und genau das macht den Bus so wertvoll: Er schafft Raum für spontane Unternehmungen, neue Erlebnisse und echte Selbstbestimmung.
Einen großen Unterschied macht der Bus vor allem für Menschen im Rollstuhl. Endlich ist es möglich, bequem und ohne Hürden an Ausflügen teilzunehmen – inklusive Hilfsmittel. Niemand bleibt zurück. „Der Bus ist richtig geräumig und man fühlt sich sicher“, berichtet ein Bewohner begeistert. Für gute Stimmung sorgt auch das Radio – gerne mit Musik von Wolfgang Petry.
Der neue Bus ist damit weit mehr als nur ein Fahrzeug. Er ist ein Stück gewonnene Freiheit, ein Treffpunkt auf vier Rädern und ein sichtbares Zeichen dafür, dass Teilhabe möglich ist – wenn die richtigen Voraussetzungen geschaffen werden. Die Freude und Dankbarkeit im Rosa Bauer Haus sind groß. Denn mit jeder Fahrt wird Inklusion ein Stück mehr Realität.
(Quelle: St. Elisabeth Stiftung)