Ende Juni fand in Mannheim der Landeswettbewerb „Jugend schweißt“ statt. Die Liebherr-Azubis Leon Traub (Biberach) und Levin Berger (Ehingen) errangen den zweiten und dritten Platz in ihren Disziplinen.
14 Jungschweißer kamen Ende Juni in Mannheim zusammen. Die Nachwuchskräfte hatten sich wenige Wochen zuvor bei den baden-württembergischen Regionalentscheiden für den Landeswettbewerb von „Jugend schweißt“ qualifiziert. Jetzt galt es zum zweiten Mal starke Nerven und eine ruhige Hand bewahren. Das gelang den Auszubildenden Levin Berger von Liebherr aus Ehingen und Leon Traub, der für das Liebherr-Werk Biberach antrat.
Nach der Theorieprüfung und einer kurzen Aufwärmphase in der Schweißkabine begann der Praxisteil: Werkstücke vorbereiten, nach WPS-Vorgaben säubern und ausrichten – dann hieß es: Helm runter, Schweißgerät an und volle Konzentration. Zweieinhalb Stunden hatten die Teilnehmenden Zeit, um ihr Können unter Beweis zu stellen, heißt es in einer Pressemitteilung.
Theorie und Praxis gemeistert
Leon Traub, Auszubildender zum Konstruktionsmechaniker im 3. Lehrjahr, trat im Metall-Aktivgasschweißen (MAG) an. Er brachte seine Prüfstücke souverän zu Ende und wurde mit dem zweiten Platz belohnt: „Dank des intensiven Trainings im Vorfeld musste ich während der Prüfung nicht mehr viel überlegen, viele Schritte waren für mich Routine und auch der Theorieteil ist richtig gut gelaufen“, berichtet Leon. Er hat sowohl in Biberach trainiert, war aber auch für eine Woche im Schweißkompetenzzentrum bei Liebherr in Ehingen und hat sich dort gemeinsam mit Levin Berger vorbereitet.
Auch Levin Berger, Auszubildender zum Konstruktionsmechaniker im 3. Lehrjahr, zeigte, was in ihm steckt. Im Lichtbogenhandschweißen schweißte er sich mit einer ruhigen, sauberen Arbeitsweise auf den dritten Platz. „Man hat gesehen, dass er die Technik beherrscht – das war eine starke Leistung“, sagt sein Betreuer Viktor Jurgenson, Technischer Trainer für Schweißtechnik. Und Levin ergänzt: „Beim gemeinsamen Training konnten wir uns gegenseitig motivieren und die Anspannung rausnehmen. In der Prüfung ist es sogar besser gelaufen als in der Vorbereitung.“
Zusammenhalt, Spaß und Know-how in der Ausbildung
Mit Engagement und der Unterstützung durch erfahrene Ausbilder waren die jungen Schweißer im Wettbewerb bestens aufgestellt. Der Zusammenhalt sowie der Spaß an der Arbeit sind zentrale Faktoren, die die Nachwuchskräfte motivieren und ihnen ermöglichen, ihr Bestes zu geben.
Die Teilnahme an „Jugend schweißt“ ist eine wertvolle Gelegenheit für junge Schweißer zwischen 16 und 23 Jahren, ihre Fähigkeiten zu testen und weiterzuentwickeln.
(Pressemitteilung: Liebherr Biberach)