Kommunale Entwicklung Biberach schafft Baurecht für Erweiterung des Autohauses Moll

Biberach schafft Baurecht für Erweiterung des Autohauses Moll
Kein Durchkommen mehr: Poller verhindern die Schleichverkehre über das Gelände des Autohauses Moll. (Bild: Stadt Biberach)
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Der Gemeinderat in Biberach stimmt der Änderung des Bebauungsplans „Brunnadern“ einstimmig zu. Das Autohaus Moll kann damit sein Betriebsgelände erweitern und neue Stellflächen schaffen.

Mit dem einstimmigen Satzungsbeschluss hat der Gemeinderat den Weg für die dritte Änderung des Bebauungsplans „Brunnadern“ freigemacht. Dadurch kann das Autohaus Moll sein Betriebsgelände im Bereich Waldseer Straße/Haldenstraße erweitern.

Erweiterung auf 2,6 Hektar geplant

Geplant sind auf einer bislang landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2,6 Hektar entlang der Bundesstraße 312 zusätzliche Parkplätze und Aufstellflächen. Das Areal grenzt direkt an das bestehende Betriebsgelände an. Das Unternehmen will nach eigenen Angaben mit der Erweiterung auf die steigende Nachfrage nach Elektroautos reagieren und den Standort am südlichen Stadtrand strategisch stärken.

Während der öffentlichen Auslegung des Bebauungsplanentwurfs gingen überwiegend Rückmeldungen zur allgemeinen Verkehrssituation in der Haldenstraße ein. Im Mittelpunkt stand dabei der Schleichverkehr über das Gelände des Autohauses.

Schleichverkehr sorgt für Diskussionen

Sowohl die Waldseer Straße als auch die Haldenstraße enden auf Höhe des Autohauses als Sackgasse. Nach Angaben von Anwohnern nutzen manche Autofahrer das Betriebsgelände, um die Sackgassen zu umgehen und schneller auf die Bundesstraße zu gelangen.

Diese Einwände waren zwar nicht Bestandteil des Bebauungsplanverfahrens, wurden von der Stadtverwaltung dennoch geprüft. Im Zuge des Gemeinderatsbeschlusses wurde auch geklärt, wie Schleichverkehre über das Betriebsgelände künftig verhindert werden sollen.

Umweltbericht angepasst

Auch die beteiligten Behörden gaben Stellungnahmen ab. Die Untere Naturschutzbehörde forderte unter anderem Änderungen im Bereich Umwelt- und Artenschutz. Deshalb musste der rund 50 Seiten umfassende Umweltbericht überarbeitet werden. Zudem sind Ausgleichsmaßnahmen erforderlich.

Stadtplanungsamtsleiter Roman Adler erklärte abschließend, dass die Stadt derzeit gemeinsam mit der Unteren Naturschutzbehörde einen Muster-Umweltbericht für Biberach erarbeitet. Dieser soll Standards für externe Planungsbüros festlegen und künftige Verfahren beschleunigen.

(Quelle: Stadt Biberach)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.