Kulturgeschichte zum Anfassen Federseemuseum in Bad Buchau zeigt die Herstellung von Leinen wie vor 5000 Jahren

Federseemuseum in Bad Buchau zeigt die Herstellung von Leinen wie vor 5000 Jahren
Regina Lutz zeigt im Federseemuseum die Verarbeitung von Lein und vermittelt, wie vor rund 5000 Jahren aus Pflanzen hochwertige Leinenstoffe entstanden. (Bild: Federseemuseum)
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Im Federseemuseum dreht sich am 14. Juni alles um die Herstellung von Leinen in der Steinzeit. Besucher erleben von 13 bis 17 Uhr historische Techniken der Verarbeitung und Webkunst.

Wie entstand in der Urgeschichte aus Pflanzen ein feiner Stoff? Dieser Frage geht das Federseemuseum in Bad Buchau am Sonntag, 14. Juni, von 13 bis 17 Uhr nach. Während Leder und Felle lange Zeit die wichtigsten Materialien für Textilien waren, entwickelte sich in den Pfahlbausiedlungen Europas bereits früh die Herstellung hochwertiger Leinenstoffe.

Die Bedeutung dieser Entwicklung reicht weit über die Textilherstellung hinaus. Mit der Verarbeitung von Lein ging auch eine frühe Spezialisierung einher. In der saisonal bewohnten UNESCO-Welterbesiedlung Alleshausen-Grundwiesen konnte nachgewiesen werden, dass die Bewohner eigens für den Anbau und die Verarbeitung von Lein an diesen Ort kamen.

Regina Lutz, die seit vielen Jahren selbst Lein in Alleshausen anbaut, führt die Besucherinnen und Besucher durch die einzelnen Arbeitsschritte der Leinenherstellung vor rund 5000 Jahren. Unterstützt wird sie von Gwen Bucher, die das Verzwirnen der Fasern sowie die damalige Webtechnik präsentiert.

(Quelle: Federseemuseum Bad Buchau)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.