Im Federseemuseum Bad Buchau wird die Welt der Eiszeit lebendig. Besucher erleben Jagd, Feuer und Werkzeugherstellung hautnah.
Vor rund 45.000 Jahren kam der moderne Mensch erstmals in unsere Region. Mitten in der letzten Eiszeit mussten sich die kleinen Jäger- und Sammlergruppen in einer völlig neuen und lebensfeindlichen Umwelt zurechtfinden. Wie die Menschen diese Herausforderungen meisterten, zeigt Archäologe und Archäotechniker Rudolf Walter am Sonntag, 31. Mai, im Federseemuseum Bad Buchau.
Von Jagdwaffen und der Herstellung messerscharfer Feuersteinklingen über das lebenswichtige Feuermachen bis hin zu Kunst und Glauben wird der Alltag der Eiszeitmenschen mit allen Sinnen erlebbar gemacht. Besucher erfahren unter anderem, wie Tiere erlegt wurden, welche Rohstoffe die Natur bereitstellte und welche weiteren Überlebensstrategien die Menschen entwickelten.
Alltag zwischen Jagd und Lagerfeuer
Anhand von Repliken und jahrtausendealten Originalfunden zeichnet Rudolf Walter ein anschauliches Bild vom Leben in der Eiszeit. Die Veranstaltung vermittelt Einblicke in den Alltag der Menschen zwischen Jagd, Lagerfeuer und den Herausforderungen einer eisigen Umwelt.
Die Vorführungen finden am Sonntag, 31. Mai, von 10 bis 18 Uhr im Federseemuseum Bad Buchau statt.
Weitere Informationen gibt es beim Federseemuseum Bad Buchau, Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg, August-Gröber-Platz 88422 Bad Buchau, Telefon 07582/8350 sowie auf der Website von Federseemuseum Bad Buchau.
(Quelle: Federseemuseum Bad Buchau)