Geschwindigkeitsbegrenzung: In Bregenz gilt jetzt Tempo 30

Ein generelles Tempo 30 auf öffentlichen Straßen wird im Übrigen auch durch die damit verbundene Reduktion von Belastungen durch Lärm und Schadstoffe oder die Verringerung des „Schilderwaldes“ als sinnvoll und zweckmäßig beurteilt // Symbolbild.
Ein generelles Tempo 30 auf öffentlichen Straßen wird im Übrigen auch durch die damit verbundene Reduktion von Belastungen durch Lärm und Schadstoffe oder die Verringerung des „Schilderwaldes“ als sinnvoll und zweckmäßig beurteilt // Symbolbild. (Bild: Mark Hochleitner/ iStock / Getty Images Plus)

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In Bregenz gilt nun flächendeckend Tempo 30 auf allen öffentlichen Straßen im Ortsgebiet. Davon betroffen sind nun auch die Weidachstraße, Strabonstraße, Mehrerauerstraße, Brielgasse oder der Ortsteil Fluh. Von der neuen Verordnung ausgenommen sind alle Landesstraßen sowie jene Bereiche, in denen es schon jetzt eine herabgesetzte Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h gibt. Das ist zum Beispiel in Begegnungszonen der Fall.

Diesem verkehrspolitischen Schritt ist ein umfassendes Ermittlungsverfahren vorausgegangen. Dabei stand der verkehrstechnische Sicherheitsaspekt im Vordergrund, insbesondere für schwächere Verkehrsteilnehmende wie Fußgänger und Radfahrende. Ein generelles Tempo 30 auf öffentlichen Straßen wird im Übrigen auch durch die damit verbundene Reduktion von Belastungen durch Lärm und Schadstoffe oder die Verringerung des „Schilderwaldes“ als sinnvoll und zweckmäßig beurteilt.

„Ich freue mich, dass wir als Landeshauptstadt diesen Weg gehen können und die Temporeduktion umgesetzt haben. Es ist aus verschiedenen Aspekten ein wichtiger Schritt, wobei die Sicherheit schwächerer Verkehrsteilnehmer sowie die Lärm- und Schadstoffreduktion sicher hervorzuheben sind“, erklärte Bürgermeister Michael Ritsch.

Und Verkehrsstadtrat Robert Pockenauer ergänzte: „Unter anderem gilt nun auf der Weidachstraße und somit vor einem Kindergarten und in unmittelbarer Nähe einer Schule Tempo 30. Überhaupt ist Verkehrsberuhigung durch Temporeduktion ein Gebot der Stunde, und wir erhoffen uns durch diese Maßnahme deutliche Effekte in Bezug auf die Verkehrs- und Lärmbelastung in Bregenz.“

(Pressemitteilung: Landeshauptstadt Bregenz)