Florian Dorer beweist großes Zimmerertalent

Florian Dorer (Mitte) ist der Gewinner des Wettbewerbs, der in der Zimmerei der Bildungsakademie Rottweil ausgetragen wurde. Den zweiten Platz belegte Linus Bauer (rechts), der dritte Platz ging an Silas Erban (links). Im Vordergrund ist das Werkstück von Florian Dorer, ein Pultdach mit Dreiecksgaube, zu sehen.
Florian Dorer (Mitte) ist der Gewinner des Wettbewerbs, der in der Zimmerei der Bildungsakademie Rottweil ausgetragen wurde. Den zweiten Platz belegte Linus Bauer (rechts), der dritte Platz ging an Silas Erban (links). Im Vordergrund ist das Werkstück von Florian Dorer, ein Pultdach mit Dreiecksgaube, zu sehen. (Bild: Fedor Ruh)

WOCHENBLATT
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Die Aufgabe des diesjährigen Kammerwettbewerbs der Deutschen Meisterschaft im Zimmerer-Handwerk war herausfordernd: Die Teilnehmer mussten ein Pultdach mit Dreiecksgaube erstellen – und das in reiner Handarbeit, in genau sieben Stunden.

Den ersten Platz sicherte sich Florian Dorer aus Neukirch bei Furtwangen. Der 19-Jährige hat gerade seine Zimmerer-Ausbildung bei Holzbau Faller abgeschlossen. Auf Platz zwei landete Linus Bauer von der Zimmerei Reiner Haas in Zimmern ob Rottweil, den dritten Platz belegte Silas Erban von Zeller & Jochum Holzbau in Immendingen. 

Ursprüngliches Handwerk

Zu dem Wettbewerb, der in der Zimmerei der Bildungsakademie Rottweil ausgetragen wurde, durften die besten Zimmerer der fünf Innungen im Kammergebiet antreten. Maßstab waren die Noten der jüngst abgelegten Gesellenprüfungen. 15 junge Zimmerergesellen waren zu dem Wettbewerb angetreten.

Richard Gundel, Lehrmeister für Zimmerer an der Bildungsakademie und Prüfungsvorsitzender freut sich über die vergleichsweise hohe Teilnehmerzahl: „Wir sind sehr glücklich über die rege Teilnahme, da bei dem Wettbewerb das ursprüngliche Handwerk ausgeübt und damit gewissenmaßen auch zelebriert wird. Das macht einfach Spaß!“

Florian Dorer hat sich mit seinem Sieg jetzt für die Deutsche Meisterschaft im Handwerk auf Landesebene qualifiziert. Wer dort gewinnt, kann sich in seinem Gewerk dann auf Bundesebene messen.

(Pressemitteilung: Handwerkskammer Konstanz)