Ein Junge war am Mittwochabend allein zu Hause und zündelte in seinem Zimmer herum. Plötzlich brennt die Matratze. Ein 19-jähriger Feuerwehrmann eilt zur Feuerwache und wird dabei in einen Verkehrsunfall verwickelt.
Bei der Polizei in Kempten ging der Notruf eines 13-jährigen Jungen ein. Er gab an, soeben die Matratze seines Kinderzimmers in Untermaiselstein bei Immenstadt in Brand gesetzt zu haben.
Der Junge war im heimischen Einfamilienhaus allein zu Hause und zündelte mit einem Feuerzeug und einem Deospray in seinem Zimmer. Plötzlich fing sein Bett an zu brennen. Nach der Verständigung der Polizei verließ der Bub das Haus. Als die Feuerwehr eintraf, war das Feuer bereits von selbst erloschen, allerdings war das Kinderzimmer komplett verraucht.
Bub wird ins Krankenhaus gebracht
Die Feuerwehr entsorgte daraufhin die betroffene Matratze über das Fenster und lüftete das Haus. Der 13-Jährige wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Im Kinderzimmer entstand durch den Brand ein Sachschaden in Höhe von circa 10.000 Euro. Bei dem Einsatz waren rund 60 Einsatzkräfte vor Ort.
Ein Unglück kommt selten allein
Bei der Anfahrt zum Feuerwehrhaus Immenstadt wurde ein 19-jähriger Feuerwehrmann gegen 18.20 Uhr in einen Verkehrsunfall verwickelt. Der 19-Jährige, der wegen des Brandes in Untermaiselstein alarmiert wurde, fuhr mit seinem Pkw in Richtung Immenstadt. Eine 45-Jährige, die mit ihrem Pkw zur gleichen Zeit unterwegs war, übersah den vorfahrtsberechtigten Feuerwehrmann. Es kam zur Kollision beider Fahrzeuge.
Die Autofahrerin zog sich ein Thoraxtrauma zu, der 19-Jährige blieb unverletzt. Die Polizei Immenstadt ermittelt wegen Fahrlässiger Körperverletzung sowie des Vorfahrtsverstoßes. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von insgesamt 13.000 Euro.
(Quelle: Polizeipräsidium Schwaben Süd/West)