Islanders müssen sich in Passau mächtig strecken

Islanders müssen sich in Passau mächtig strecken
(Symbolbild: pixabay/pexels)
WOCHENBLATT
Redaktion

Passau – Die EV Lindau Islanders haben sich in der Eishockey-Oberliga Süd bei den Passau Black Hawks einen knappen 4:3-Erfolg erkämpft. Wie schon beim Auswärtsspiel in Rosenheim, stand auch in dieses Mal David Heckenberger im Tor der Islanders, während Lucas Di Berardo in der Drei-Flüsse-Stadt als Back-Up agierte.

Die Gäste kamen – laut Vereinsmitteilung – vom Bully weg eigentlich gut ins Spiel und hatten auch wenige Sekunden später den ersten guten Abschluss, den Passaus Goalie aber abwehren konnte. Im direkten Gegenzug passierte das, was – laut EVL – so früh nicht passieren sollte.

Patrik Beck brachte die Black Hawks – nach einem Aufbaufehler der Islanders – noch in der ersten Minute mit 1:0 in Führung. Im weiteren Verlauf tat sich der EV Lindau schwer. Beide Teams konnten ein Powerplay nicht nutzen. In der 15. Minute waren es dann erneut die Passauer mit einem Treffer.

Der neue Kontingentspieler Jan Kana stellte auf 2:0. Als Lindau dann erneut eine Powerplay-Situation hatte, wurde diese auch genutzt. Dominik Ochmann erzielte mit einem seiner gefürchteten Schlagschüsse den Anschlusstreffer zum 1:2 (17.). Im zweiten Drittel waren es erneut die Gäste mit dem ersten guten Schuss aufs Tor.

Dieser wurde vom eigenen Spieler, Damian Schneider, welcher den Puck seitlich ins Gesicht bekommen hat geblockt. Nach einer Behandlung durch die Sanitäter konnte er im Laufe des Drittels aber schon wieder eingreifen.

Ein Powerplay der Black Hawks verteidigten die Lindauer ohne Gegentreffer. In der 36. Minute belohnten sich die Islanders mit dem Ausgleich zum 2:2. Nach Vorarbeit von Schwamberger und Andreas Farny, war Simon Klingler der Torschütze. Dieser Ausgleich hielt aber nur gut eine Minute.

Nach einer Unterbrechung aufgrund einer kleinen Rangelei, waren die Passauer mit dem Kopf wohl schneller wieder im Spielgeschehen und erzielten durch Michael Franz das 3:2. So ging es auch in die zweite Pause. Das letzte Drittel begann ein wenig zerfahren, weil beide Teams Fehler im Aufbau machten.

Mit zunehmender Spieldauer kamen die Islanders immer öfter ins Drittel der Black Hawks, gebremst wurden sie jedoch erst durch eine Strafzeit. In voller Mannschaftsstärke ging es nach einem guten Penaltykilling direkt wieder in die Offensive, was mit dem 3:3 belohnt wurde.

Erneut war Dominik Ochmann mit einem Schlagschuss zur Stelle und erzielte den Ausgleich. Nur gut eine Minute später folgte die erste Führung für Lindau. Mark Heatley – nach Pass von Fredrik Widén – war der Torschütze zum 3:4.

Angestachelt vom Rückstand warfen die Black Hawks nach einer Auszeit und einem gezogenen Goalie nochmal alles nach vorne, doch es fielen keine Treffer mehr. Am Sonntag, 7. Februar, um 17 Uhr ist der EV Füssen zu Gast im Eichwald.

Tore:

EHF#17 Beck, 1. Min., 1:0
EHF#93 Kana, 15. Min., 2:0
EVL#21 Ochmann, 17. Min., 2:1
EVL#67 Klingler, 36. Min., 2:2
EHF#13 Franz, 37. Min., 3:2
EVL#21 Ochmann, 52. Min., 3:3
EVL#77 Heatley, 53. Min., 3:4