Corona-Inzidenz steigt im Südwesten weiter

Corona-Inzidenz steigt im Südwesten weiter
Ein medizinischer Mitarbeiter entnimmt einem Mann einen Nasenabstrich für einen Corona-Schnelltest. (Bild: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild)
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Redaktion

Stuttgart (dpa/lsw) – Während die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen in Baden-Württemberg sinkt, steigen die Neuansteckungen deutlich. 7656 bestätigte Fälle kamen nach Angaben des Landesgesundheitsamts vom Mittwoch hinzu (Stand 16.00 Uhr).

Seit Beginn der Pandemie wurden damit 1.043.548 Infektionen im Südwesten registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg um 17,8 auf 269,5 Infizierte je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. In der Vorwoche hatte der Wert noch bei 215,4 gelegen. Die Zahl der Covid-19-Erkrankten auf Intensivstationen sank indes um 9 auf 462.

Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz kletterte nach Angaben der Stuttgarter Behörde leicht um 0,1 auf 3,0. Sie steht für die Zahl der Corona-Infizierten pro 100.000 Einwohner, die innerhalb einer Woche in Kliniken aufgenommen werden. In der Vorwoche betrug sie 3,1.

Seit Beginn der Pandemie starben laut Mitteilung 13.172 Erkrankte an oder im Zusammenhang mit Sars-CoV-2. Das waren 57 mehr als am Vortag. 919.594 Infizierte gelten nach Schätzungen als genesen, plus 9022.

Bislang wurden 6764 Fälle der Omikron-Variante (B.1.1.529) aus Baden-Württemberg an das Landesgesundheitsamt übermittelt. Dabei handelt es sich sowohl um Verdachtsfälle als auch um Infektionen, die per Vollgenom-Analyse bestätigt wurden. Zum Anteil der aktuellen Verdachtsfälle macht die Behörde keine Angaben. Am Dienstag hatte das Sozialministerium mitgeteilt, dass Omikron zur dominierenden Variante des Coronavirus im Südwesten geworden ist. Bei mehr als 50 Prozent aller Sars-CoV-2-Diagnosen werde in Laboren Omikron nachgewiesen.

7.988.160 Menschen im Südwesten oder 81,2 Prozent derjenigen, denen eine Impfung empfohlen wird, sind den Angaben zufolge inzwischen mindestens einmal geimpft. Eine Auffrischimpfung (Booster) hätten 4 632.092 erhalten, was einem Anteil von 50,3 Prozent entspreche.