ABOVE BORDERS – Fachtagung im Zeppelin Museum

ABOVE BORDERS – Fachtagung im Zeppelin Museum
Das Zeppelin Museum lädt zur ersten hybriden Assembly am Freitag, 24. September ein. Zeppelin Museum Friedrichshafen
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Redaktion

Friedrichshafen – Das Zeppelin Museum lädt zur ersten hybriden Assembly am Freitag, 24. September ein. Hochkarätig besetzte Diskussionsrunden und Vorträge geben vertiefende Einblicke in die historischen und gesellschaftlichen Diskurse der Ausstellung Beyond States. Über die Grenzen von Staatlichkeit.

ABOVE BORDERS lenkt den Blick in die dritte Dimension samt seiner (geo-) politischen und sozialen Implikationen. Die Teilnahme ist kostenfrei und entweder vor Ort oder online möglich.

Vor Ort und im Live-Stream erwarten die Zuschauer*innen Expert*innenvorträge und eine Podiumsdiskussion. Vier Historiker*innen des Zeppelin Museums, darunter Dr. Claudia Emmert, Direktorin des Museums und Jürgen Bleibler, Leiter der Abteilung Zeppelin, schildern den Wandel der Zeppelin-Luftschiffe vom Nationalsymbol zum Propagandainstrument sowie deren Einsatz in Aufklärung und Überwachung. Mit einer Online-Podiumsdiskussion zu Notwendigkeit, Möglichkeiten und Grenzen (nicht-) staatlicher Luftüberwachung schließt das Museum an zentrale Diskurse der Gegenwart an.

Die Moderation übernimmt Catarina Lobenstein, Redakteurin DER ZEIT (seit 2015) und aktuell für das Dossier zuständig. Ihre Reportagen wurden u.a. mit dem Henri-Nannen-Preis ausgezeichnet. Sie spricht mit Manos Radisoglou, Pilot und Flight Operations Coordinator bei der Humanitarian Pilots Initiative (HPI), einer NGO, die unter anderem Luftaufklärung über dem Mittelmeer im Auftrag von sea-watch e.V. betreibt. Außerdem diskutiert sie mit Matthias Monroy, Wissensarbeiter, Aktivist und Mitglied der Redaktion der Zeitschrift Bürgerrechte & Polizei / CILIP. Er recherchiert seit 2001 zur polizeilichen Handhabung von Gipfeltreffen und anderen grenzüberschreitenden Großlagen.

Zur besseren und wirksameren Überwachung des Seeraums setzt die europäische Grenzschutzagentur Frontex neben Schiffen und Booten auch ein Luftschiff ein. Dabei handelt es sich um einen sogenannten „Blimp“, ein Prallluftschiff, das aus der Fertigung des deutschen Unternehmens Zeppelin am Bodensee stammt.
Zur besseren und wirksameren Überwachung des Seeraums setzt die europäische Grenzschutzagentur Frontex neben Schiffen und Booten auch ein Luftschiff ein. Dabei handelt es sich um einen sogenannten „Blimp“, ein Prallluftschiff, das aus der Fertigung des deutschen Unternehmens Zeppelin am Bodensee stammt. Zeppelin Museum Friedrichshafen

Das Publikum vor Ort und online ist eingeladen mitzudiskutieren, Fragen zu stellen und sich zu beteiligen. Die Assembly findet vor Ort unter Einhaltung der aktuell gültigen Corona-VO des Landes Baden-Württemberg statt. Zutritt mit 3G-Nachweis (getestet-geimpft-genesen) und Kontaktnachverfolgung (Luca, Corona-App, Formular).

Die Teilnehmer*innenzahl vor Ort ist begrenzt. Um Anmeldung wird gebeten: anmeldung@zeppelin-museum.de oder +49 7541 3801 25. Anmeldeschluss ist der 22.09.2021, 12:00 Uhr. Für die Online-Teilnahme auf www.debatorial.de oder im youtube Kanal des Zeppelin Museums ist keine Anmeldung erforderlich: https://youtu.be/hSPg0sRVyTs

Mit: Felix Banzhaf, Jürgen Bleibler, Dr. Claudia Emmert, Caterina Lobenstein, Matthias Monroy, Manos Radisoglou, Barbara Waibel, Kathrin Wurzer. Moderiert von Dominik Busch.

Alle weiteren Informationen finden Sie auf: www.zeppelin-museum.de