Rund 9 Millionen Euro für Förderung des Rettungsdienstes Verbesserung der Versorgung bei medizinischen Notfällen im Regierungsbezirk Tübingen

Verbesserung der Versorgung bei medizinischen Notfällen im Regierungsbezirk Tübingen
Vom Land Baden-Württemberg geförderte Rettungswache Langenau. (Bild: Martin Rösch)

WOCHENBLATT
Redaktion

Mit rund 9 Millionen Euro fördert das Land Baden-Württemberg im Regierungsbezirk Tübingen in diesem Jahr bauliche Maßnahmen in der bodengebundenen Notfallrettung sowie in der Berg- und der Wasser-Rettung.

„Mit dieser Investitionsförderung tragen wir zur Verkürzung der Eintreffzeit am Notfallort und damit zur Verbesserung der Versorgung der Bevölkerung bei medizinischen Notfällen bei. Zugleich stärken wir durch gut ausgestattete Rettungswachen die Attraktivität des Rettungsdienstes“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser.

Über die sogenannte Verwaltungsvorschrift des Innenministeriums über die Förderung von Investitionen nach dem Rettungsdienstgesetz können der Neubau, der Umbau, die Sanierung und die Erstausstattung von baulichen Anlagen der Hilfsorganisationen gefördert werden. Das Regierungspräsidium Tübingen hat aktuell Bewilligungsbescheide für zehn Vorhaben im Regierungsbezirk an die Landesverbände der Hilfsorganisationen versandt.

Zur zweckmäßigen Unterbringung von Fahrzeugen der bodengebundenen Notfallrettung sowie deren Besatzungen erhalten der DRK-Landesverband Baden-Württemberg e.V., der ASB-Landesverband Baden-Württemberg e.V. sowie die Malteser Hilfsdienst gGmbH Region Baden-Württemberg rund 8,5 Millionen Euro für insgesamt acht verschiedene Baumaßnahmen im Regierungsbezirk Tübingen. Zudem tragen diese Fördermittel dazu bei, die Einhaltung der rettungsdienstlichen Hilfsfrist zu sichern, indem die Eintreffzeit am Notfallort verkürzt wird.

Darüber hinaus wird der Wasser-Rettungsdienst gefördert mit rund 455.000 Euro, die an den DLRG-Landesverband Württemberg e.V. für den Neubau der Wasserrettungswache in Wangen im Allgäu fließen. Damit wird zum einen eine schnelle Hilfe für die Bevölkerung bei Unfällen und medizinischen Notfällen an, auf und in Gewässern sichergestellt. Zum anderen ermöglicht der Neubau eine zeitgemäße und sichere Unterbringung der ehrenamtlichen Einsatzkräfte.

Zudem erhält der DRK-Landesverband Baden-Württemberg e.V. für seine Bergwacht Württemberg rund 60.000 Euro für die Sanierung der Bergrettungswache Isny. Die Investition ermöglicht die zweckmäßige Unterbringung von Bergrettungsfahrzeugen und speziellem Bergrettungsgerät und trägt dazu bei, die Einsatzbereitschaft der ehrenamtlichen Bergrettungskräfte zu sichern.

(Quelle: Regierungspräsidium Tübingen)