Zwei Alpinisten stürzen am Großglockner ab und sterben

Zwei Alpinisten stürzen am Großglockner ab und sterben
Für zwei Bergsteiger wurde der Großglockner, der höchste Berg der Alpen, zur Todesfalle. (Symbolbild: Pixabay)

Am Sonntagmorgen stürzten zwei österreichische Bergsteiger im Alter von 33 und 43 Jahren am Großglockner an einer steilen Felswand in den Tod. Retter entdeckten die Männer einen Tag später.

Wie die Polizei mitteilte, stiegen die Alpinisten von der Rudolfshütte über die sehr anspruchsvolle Hochtour Kastengrat/Hohe Schneid Richtung Großglockner. Als sich die Männer gegen 20 Uhr noch nicht bei den Angehörigen gemeldet hatten, verständigten diese die Behörden. Polizeihubschrauber und Alpinpolizisten suchten noch in den Abendstunden nach den Vermissten.

Tags darauf wurde die Suche fortgesetzt. Die Besatzung eines Hubschraubers ortete kurz vor sieben Uhr zwei Bergsteiger unterhalb der Ödenwinkelwand auf Tiroler Seite.

Beide Bergsteiger stürzten über 100 m ab

Die mit einem Seil verbundenen Bergsteiger waren über hundert Meter über die beinahe senkrechte Felswand hinuntergestürzt und erlitten tödliche Verletzungen. Die Polizei ermittelt.

(Quelle: LPD Salzburg)