In Spanien gibt es aktuelle verheerende Waldbrände, die riesige Flächen vernichten. Die Behörden warnen Menschen, die auf dem Jakobsweg sind, unbedingt ihre Tour zu unterbrechen.
In Spanien toben weiter die Flammen und das Land kämpft mit Hitze und Dürre. Die Zivilschutz- und Katastrophenschutzbehörde der spanischen Region Kastilien und León hat Pilger eindringlich dazu aufgerufen, ihre Wanderung auf dem Jakobsweg zu unterbrechen. In einer am Sonntag über soziale Netzwerke verbreiteten Mitteilung heißt es, dass eine Fortsetzung des Weges wegen der schweren Waldbrände lebensgefährlich sei, ist auf dem Internetportal Katholisch.de zu lesen.
Auch andere Routen des Jakobswegs sind betroffen
Besonders betroffen seien die nordspanischen Abschnitte des berühmten Pilgerweges von Astorga über Ponferrada und Bembibre bis nach Villafranca del Bierzo. Nach Angaben spanischer Medien haben die Behörden zudem auch auf anderen Routen des Jakobsweges zu Reiseabbrüchen geraten. Darüber hinaus bitten die Behörden Angehörige und Freunde von Pilgern, die ohne Internetverbindung unterwegs sind, diese direkt über die Warnungen zu informieren, heißt es weiter.
Viele Wege führen nach Santiago de Compostela
Seit dem neunten Jahrhundert führt ein Netz von Pilgerwegen über Polen, Deutschland, die Schweiz und Frankreich zum angeblichen Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela im äußersten Nordwesten Spaniens. Der meist begangene Jakobsweg ist der rund 850 Kilometer lange Camino Francés zwischen dem Ort St. Jean Pied de Port am Fuße der Pyrenäen, nahe der französich-spanischen Grenze und dem Zielort Santiago de Compostela.
(Quelle: katholisch.de)