Tragödie auf Alm Tödliche Kuhattacke in Tirol – eine Frau stirbt

Tödliche Kuhattacke in Tirol – eine Frau stirbt
Kuh-Attacke in Tirol auf Ehepaar mit angeblich dramatischen Szenen: Die Frau stirbt, der Mann wird schwer verletzt. (Bild: pixabay)

Am Sonntagmittag kam es zu einem dramatischen Vorfall in Oberlienz in Tirol. Eine Kuhherde ging auf ein Ehepaar los. Für die Frau endete der Angriff tödlich, der Mann wurde schwer verletzt.

Wie es in einer Polizeimeldung heißt, befand sich das Ehepaar im Bereich eines ausgeschilderten Weidegebietes. Die 67-jährige Österreicherin erlag vor Ort ihren Verletzungen. Ihr 65-jähriger Ehemann wurde schwer verletzt in eine Klinik geflogen.

Tiere waren außer sich

Die Kuhherde muss plötzlich auf die Wanderer losgegangen sein. Die Tiere ließen nicht mehr von dem Ehepaar ab. Die Frau erlitt durch die Tritte und Stöße der Herde derart schwere Verletzungen, dass sie noch direkt an der Unfallstelle verstarb, berichtet OE24.

Der Unfallhergang ist derzeit noch Gegenstand laufender Erhebungen. Im Weidegebiet befanden sich eine zweistellige Anzahl von Kühen eines Zusammenschlusses aus Bauern in der Umgebung.

Die Begegnung zwischen Wanderern und Kühen verläuft in der Regel friedlich, doch immer wieder kommt es vor, dass die Tiere angreifen.

Die wichtigsten Verhaltensregeln beim Wandern (PETA):

  1. Tiere nicht füttern oder streicheln und nicht mit hektischen Bewegungen erschrecken.
  2. Abstand halten: In 20 bis 50 Meter Entfernung ruhig an den Kühen vorbeigehen.
  3. Hunde an die Leine nehmen. Begegnung von Mutterkühen und Hunden unbedingt vermeiden
  4. Immer auf den Wanderwegen bleiben, Zäune respektieren und Gatter beim Verlassen der Weide sorgfältig schließen.
  5. Drohgebärden der Tiere beachten. Das Absenken des Kopfes, Schnauben und das Scharren mit den Vorderhufen sind die letzten Warnsignale von Rindern vor einem Angriff. Männliche Tiere verteidigen mit diesen Signalen ihre Herde.
  6. Bei drohender Gefahr: Ruhig bleiben und Weide zügig verlassen. Dabei sollten Sie rückwärts nach hinten gehen und dem Tier nicht den Rücken zukehren. Wichtig ist auch, ihnen nicht in die Augen zu sehen. Außerdem sollten Sie sich auf keinen Fall hinlegen oder wegrennen.

(Quelle: LPD Tirol)