Von der Tanzfläche ins Chaos Schwangere sucht Kindsvater nach Party-Nacht im Kiez-Club „Frieda B.“

Schwangere sucht Kindsvater nach Party-Nacht im Kiez-Club „Frieda B.“
Der Club „Frieda B.“ auf St. Pauli ist für ausgelassene Partynächte bekannt und steht nun im Mittelpunkt einer ungewöhnlichen Vatersuche. (Bild: picture alliance / Winfried Rothermel | Winfried Rothermel)

Abfeiern, gemeinsam Party machen und dann schwanger – oh Schreck. Ein Post auf Facebook sorgt aktuell für Aufsehen und Belustigung. Eine Frau hat sich mit einem ungewöhnlichen Hilferuf an den Club „Frieda B.“ auf St. Pauli in Hamburg gewandt: Sie sucht den Vater ihres Kindes.

Manche Begegnungen können Folgen haben und das Ausmaß kommt mit großer Wucht erst später an den Tag. So erging es auch einer Frau nach einer wilden Nacht auf dem Kiez. Sie war am 16. Mai beim Feiern in einem Kiez-Club auf dem Hans-Albers-Platz, der bekannt ist für ausgelassene Stimmung bei bester Musik aus den letzten fünf Jahrzehnten.

Ungewöhnliche Suche nach dem Kindsvater

Die jetzt werdende Mutter hatte sich dort im Mai unter die Feiernden gemischt, einen Mann kennengelernt und der Flirt führte zu einer Schwangerschaft. Der Club soll jetzt helfen, den Vater zu finden.

Hier der Post auf Facebook:

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Fiese Kommentare

Der Aufruf sorgte in den sozialen Medien für ganz schön Furore, es gab natürlich auch hämische und fiese Kommentare und sicherlich viele Schmunzler im Stillen. Eine Userin hatte sogar einen Namensvorschlag parat: „Wenn es ein Mädchen wird, soll es Frieda heißen.“

Die werdende Mutter fand die Kommentare allerdings gar nicht so lustig und meldete sich umgehend bei der Club-Betriebsleiterin des „Frieda B.“ 

Betroffene Schwangere war sauer

Die Hamburger Morgenpost (MOPO) schreibt hierzu wie folgt: „Sie war sauer und hat mich übelst beschimpft“. Nach mehreren Gesprächen konnte sie aber die Schwangere beruhigen, die mittlerweile die ganze Sache selbst mit etwas Humor sehen kann. Die Frieda B.“-Chefin im Interview mit der MOPO: mopo.de

Wie es weiter heißt, soll der Vater des Kindes aus dem Raum Dortmund kommen. Ob er sich meldet, bleibt spannend und könnte eher unwahrscheinlich sein.

(Quelle: Hamburger Morgenpost/Facebook Club „Frieda B.“)