Spektakulärer Unfall Pkw fliegt in Schuppendach – ein Kind wird lebensgefährlich verletzt

Pkw fliegt in Schuppendach – ein Kind wird lebensgefährlich verletzt
Unglaublicher Unfall im niedersächsischen Bohmte: Ein Auto kracht in ein Scheunendach und bleibt stecken. (Bild: Torben Kipp/Nordwestmedia-TV/dpa)

In Bohmte (Niedersachsen) ist am Samstagabend ein Auto durch die Luft geschleudert worden und dann in das Dach eines Schuppens gekracht. Vier Kinder wurden dabei verletzt, eines schwer. Was war der Grund?

Bei dem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein Großaufgebot an Rettungskräften vor Ort war, wurden 2 Personen schwer verletzt, vier weitere leicht.

Kind spielt auf Trampolin und wird von Auto erfasst

Wie es von der Polizei heißt, kam ein 42-jähriger Osnabrücker in Bohmte mit seinem Volvo von der Straße ab, kollidierte dabei mit einem geparkten Auto auf einem Hofgrundstück und durchbrach anschließend eine Hecke. Der Wagen gelangte in den tiefer gelegenen Garten eines benachbarten Hauses und erfasste dabei ein siebenjähriges Kind, das sich auf einem Trampolin aufhielt. Das Kind wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Auto kracht in das Dach eines Schuppens

Anschließend wurde der Pkw offenbar durch das Trampolin abgehoben, überschlug sich und prallte etwa drei Meter hoch seitlich in das Dach eines Schuppens. Das Fahrzeug kam auf der Beifahrerseite liegend im Giebelbereich zum Stillstand.

Im Auto befanden sich neben dem Fahrer eine 43-jährige Frau sowie drei Kinder im Alter von elf, zwölf und dreizehn Jahren. Alle Insassen konnten das Fahrzeug eigenständig verlassen. Der Fahrer und die drei Jungen erlitten leichte Verletzungen, die Beifahrerin wurde schwer verletzt. Alle fünf wurden mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser transportiert. Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen.

Führerschein des Fahrers wurde beschlagnahmt

Sein Führerschein sowie das Fahrzeug wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an. Die betroffenen Familien wurden durch den Rettungsdienst sowie zwei Notfallseelsorger vor Ort betreut. Die Bergungsarbeiten dauerten bis tief in die Nacht.

Mit im Einsatz waren neben vielen Hilfskräften auch 52 Kräfte der Feuerwehr 12 Rettungswagen und 2 Rettungshubschrauber.

(Quelle: Polizeiinspektion Osnabrück)