Rekordverdächtig Größte Nasen der Welt gesucht: Kuriose Meisterschaft begeistert Besucher

Größte Nasen der Welt gesucht: Kuriose Meisterschaft begeistert Besucher
Bei der kuriosen Weltmeisterschaft in Oberbayern wird jeder Millimeter genau vermessen. Teilnehmer aus mehreren europäischen Ländern treten um den begehrten Titel an. (Symbolbild: KI-generiert)

Am Samstag wurde im oberbayerischen Langenbruck eine kuriose WM veranstaltet. Gesucht wurden die größten Nasen der Welt. Einige Teilnehmer kamen sogar aus Italien, Ungarn und den Niederlanden.

Menschen mit großen Nasen fallen meist auf. Ob groß, klein, lang oder kurz: Das Riechorgan mitten im Gesicht bestimmt die Optik eines Menschen maßgeblich. Am letzten Wochenende drehte sich im Landkreis Pfaffenhofen alles um richtig große Zinken.

Veranstalter ist ein origineller Verein

Die einzigartige Weltmeisterschaft fand mittlerweile zum neunten Mal statt. Wichtig sind Länge und Breite, so Christian Reichart, Präsident des 1. Nasenclubs der Welt e.V., in einer Pressemitteilung. Der originelle Verein wurde am 5. März 1961 in Langenbruck gegründet.

Über Mangel an Interessenten konnten sich die Gründungsmitglieder noch nie beklagen, denn der Verein zählt mittlerweile rund 150 Mitglieder. Ihre Riechorgane haben das Mindestmaß: Länge 6 cm, bei Frauen 5 cm, oder Breite 4 cm. Der wichtigste Satzungspunkt ist die Pflege des geselligen Beisammenseins und des Humors. Das Motto: „Ob griechisch, römisch oder krumm, d´Hauptsach is a richtigs Trumm!“ ist eine Textzeile aus dem Nasenclub-Gedicht von 1961.

Tagelanges Nasenbohren soll helfen

Der amtierende Nasenweltmeister ist Hans Roest (Niederlande, 118 mm) sowie die Lokalmatadorin Susanne Kloiber (Deutschland, 103 mm). Wer an der Weltmeisterschaft 2026 teilnimmt, hat seine Nase oft im Vorfeld trainiert und massiert. Schließlich soll das Prachtstück ja auch punkten und im besten Falle gewinnen. Tagelanges Nasenbohren oder ein Tampon im Zinken sollen angeblich helfen.

Bei der WM am 13. Juni in der Pfarrer-Höfler-Halle in Langenbruck (Landkreis Pfaffenhofen) wurde elektronisch gemessen – unter juristischer Aufsicht. Die Jury misst Länge und Breite der Nase in Millimetern. Diese beiden Werte werden dann addiert. Früher wurden die Nasen noch manuell gemessen – mithilfe einer selbst gebauten abenteuerlichen Konstruktion, heißt es im Merkur.

Ein Niederländer hatte die Nase ganz vorne

Mit einem Nasenmaß von 132,52 mm gewann bei den Männern der Niederländer Ted Barendse. Susanne Kloiber aus Langenbruck verteidigte ihren Titel erfolgreich mit einem Maß von 108,70 mm.

Barendse wusste vorher nichts von der Teilnahme an der besonderen WM. Sein Sohn Rubin hatte ihn heimlich für die kuriose Veranstaltung in Oberbayern angemeldet. Ted dachte, er würde ein ruhiges Wochenende in Deutschland verbringen. Stattdessen fand er sich plötzlich bei der Nasen-Weltmeisterschaft wieder, ist auf der Online-Plattform RODI.NL zu lesen.

(Quelle: PM des 1.Nasenclubs der Welt e.V./RODI.NL)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.