Wer aktuell zum Skifahren oder für einen Kurzurlaub auf der Brennerautobahn A13 unterwegs ist, sollte im Bereich der Schönberg-Galerie (Tirol) den Fuß vom Gas nehmen, sonst fangen die freien Tage gleich mit einem Schock an.
Zwei Radargeräte sorgen dieser Tage für Schlagzeilen und sind die reinsten Gelddruckmaschinen. Wegen Bauarbeiten gilt in der Nähe der Schönberg-Galerie ein striktes Tempolimit von 40 km/h. Täglich werden zwischen 1.000 und 1.500 Fahrer geblitzt und seit Juni sollen mehr als 120.000 Anzeigen ausgestellt worden sein, berichtet rainews.it.
Radarboxen sind kaum zu erkennen
Die Temposünder müssen 35 EUR und mehr berappen. Die Summe der Strafzahlungen liegt anscheinend bereits bei mehr als 4 Millionen Euro. Laut Bernhard Knapp, dem Leiter der Tiroler Verkehrsabteilung, seit die Zahl der Geblitzten überdurchschnittlich hoch.
Tempo 40 sowie die nicht leicht erkennbaren Radarboxen seien aber gerechtfertigt, weil der Streckenabschnitt aufgrund mehrerer Einfahrten im Baustellenbereich gefährlich ist. Das Beste kommt immer zum Schluss: Die Bauarbeiten in der Schönberg-Galerie sollen Mitte Dezember abgeschlossen sein, berichten mehrere Medien.