PETA schlägt Alarm Elf Hundewelpen getötet und im Wald verscharrt

Elf Hundewelpen getötet und im Wald verscharrt
Tiere ohne „vernünftigen Grund“ zu töten ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat. Elf Hundewelpen wurden einfach verscharrt. (Symbolbild: Bigandt_Photography / iStock / Getty Images Plus)

In einem Waldstück in Bad Schwartau entdeckten Polizeibeamte letzte Woche 11 Hundewelpen. Die Tiere waren nach ersten Erkenntnissen gewaltsam getötet und dann verscharrt worden.

Zuvor hatte die Polizei einen Hinweis erhalten. Die Kadaver wurden dem Veterinäramt zur weiteren Untersuchung übergeben, heißt es in einer Mitteilung. Die Ermittlungen wegen Tatverdachts des Tötens von Tieren richten sich gegen eine 31-jährige Frau und einen 39-jährigen Mann aus Lübeck.

PETA schlägt Alarm

„Es ist kaum vorstellbar, welche Angst, Schmerzen und Qualen die kleinen Hundewelpen vor ihrem mutmaßlich gewaltsamen Tod durchlebt haben müssen – ein derartiges Maß an Grausamkeit macht uns fassungslos“, heißt es seitens der Tierrechtsorganisation. „Wer zu einer derartigen Tat gegenüber wehrlosen Tieren fähig ist, schreckt häufig auch vor weiterer Gewalt nicht zurück – umso wichtiger ist es, dass solche Taten konsequent verfolgt und geahndet werden.“

Solche Vergehen verlangen Aufmerksamkeit

Fachleute aus Psychologie und Justiz sind sich mittlerweile einig, dass Vergehen an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Christoph Paulus von der Universität des Saarlandes sagt dazu: „Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält“, heißt es weiter.

PETA erstattet Strafanzeige und fordert Tierhalteverbot. Mehr unter: presseportal.peta.de

(Quelle: PETA/Presse/PM Polizeidirektion Lübeck)