Der Traum vom modern eingerichteten Homeoffice: So lässt er sich verwirklichen

Wer die Vorzüge eines Homeoffices optimal genießen möchte, sollte sich im ersten Schritt etwas Zeit nehmen, um wichtige Faktoren rund um Einrichtung, Ausstattung und weitere Details zu überdenken.
Wer die Vorzüge eines Homeoffices optimal genießen möchte, sollte sich im ersten Schritt etwas Zeit nehmen, um wichtige Faktoren rund um Einrichtung, Ausstattung und weitere Details zu überdenken. (Bild: pexels)

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Das Homeoffice hat es, spätestens seit der Corona-Pandemie, geschafft, sein allgemeines Image aufzubessern. Während früher noch die landläufige Meinung vorherrschte, beim Büro in den eigenen vier Wänden wäre es nur schwer möglich, effektiv zu sein, gilt das eigene, private Büro heute als Möglichkeit, sich selbst zu verwirklichen. Somit verwundert es nicht, weshalb sich immer mehr Arbeitgeber dazu entschlossen haben, ihren Mitarbeitern die Chance einzuräumen, entweder komplett oder an bestimmten Tagen in der Woche von zu Hause aus zu arbeiten.

Wer die Vorzüge eines Homeoffices optimal genießen möchte, sollte sich im ersten Schritt etwas Zeit nehmen, um wichtige Faktoren rund um Einrichtung, Ausstattung und weitere Details zu überdenken. Die folgenden Abschnitte liefern Inspirationen rund um das moderne Homeoffice und zeigen auf, dass es nicht schwer ist, den perfekten Arbeitsplatz fernab des typischen Großraumbüros zu kreieren.

Tipp Nr. 1: Das Homeoffice zum vollwertigen Arbeitsplatz machen

Unabhängig davon, ob das Homeoffice jeden Tag oder nur einmal in der Woche genutzt wird: Wer effektiv sein möchte, sollte diesen Bereich zu einem vollwertigen Arbeitsplatz machen. Hierzu gehört es unter anderem, auf einen Drucker, zum Beispiel den Canon PIXMA TS3350, eine Auswahl an Büromaterialien und Speichermedien setzen zu können. Diejenigen, die bei einem Unternehmen angestellt sind, dürfte es freuen, dass der Arbeitgeber dazu verpflichtet ist, dafür zu sorgen, dass seinen Mitarbeitern alle nötigen Materialien zur Verfügung stehen.

Dennoch schadet es hier selbstverständlich nicht, auf den Faktor der Kommunikation zu setzen. Das bedeutet: Mitarbeiter, denen auffällt, dass ihnen im Arbeitsalltag ein bestimmtes Detail fehlt, sind gut beraten, ihre Vorgesetzten hierauf hinzuweisen. Viele moderne Unternehmen, die es ihren Teams ermöglichen, von zu Hause aus zu arbeiten, zeigen sich vergleichsweise offen, wenn es darum geht, die Hochwertigkeit der Ausstattung im Homeoffice noch weiter zu unterstreichen.

Immerhin ist es auch in ihrem Interesse, wenn sich die Mitarbeiter wohlfühlen und dementsprechend dazu in der Lage sind, mindestens genauso produktiv zu sein, wie es im Unternehmen vor Ort der Fall wäre.

Tipp Nr. 2: Individuelle Akzente setzen – auch in Bezug auf die Einrichtung

Ob sich ein Mensch in seiner Arbeitsumgebung wohlfühlt, ist unter anderem von der jeweiligen Umgebung abhängig. Diejenigen, die sich dessen bewusst sind, haben die Möglichkeit, eine ansprechende Basis für ihre Homeoffice Einrichtung zu schaffen. Vor allem die Gestaltung der Wände nimmt in diesem Zusammenhang eine besonders wichtige Rolle ein.

So sind sich viele Experten darüber einig, dass Farben dazu in der Lage sind, die Stimmung eines Menschen entweder positiv oder negativ zu beeinflussen. Selbstverständlich ist es immer von der Empfänglichkeit eines jeden Einzelnen abhängig, inwieweit sich diese Theorie gegebenenfalls bestätigen lässt.

Wer mit Hinblick auf die Wandgestaltung in seinem Homeoffice keine Kompromisse eingehen möchte, sollte sich sicherheitshalber für schlichte, gedeckte Farben wie Weiß oder Beige entscheiden. Dies bedeutet selbstverständlich nicht, dass die Wände in diesem wichtigen Raum langweilig daherkommen müssten. Unter anderem sorgen oft Bilder, gerne im Set, für genau die Abwechslung, die es an dem ein oder anderen herausfordernden Arbeitstag benötigt.

Tipp Nr. 3: Die richtige Raumtemperatur anstreben

Was bedeutet es eigentlich, in einem Umfeld zu arbeiten, das weder als „zu warm“ noch als „zu kalt“ empfunden wird? Einige Experten raten dazu, bei sitzenden Tätigkeiten eine Mindesttemperatur von 26 °C anzustreben. Im Rahmen einer Studie konnte in der Vergangenheit nachgewiesen werden, dass viele Haushalte trotz des Homeoffice-Booms weniger heizen.

Selbstverständlich ist es immer vom persönlichen Geschmack und Empfinden abhängig, wie warm oder wie kalt die jeweilige Umgebung sein sollte. Dennoch wäre es definitiv falsch, mit Hinblick auf optimale Temperaturen im Wohn- und Arbeitsbereich am falschen Ende zu sparen. Diejenigen, die sich zum Beispiel dazu entschließen, einen Raum aus Kostengründen generell nicht zu heizen, riskieren nicht nur ein unangenehmes Arbeitsumfeld, sondern erhöhen auch das Risiko einer Schimmelbildung. Ein Thermometer im betreffenden Zimmer kann dabei helfen, die vorherrschenden Werte auf unkomplizierte Weise nachzuhalten.

Tipp Nr. 4: Regelmäßige Aufräumaktionen für mehr Struktur

Wie umfangreich die Aktenberge sind, die im Homeoffice anfallen, ist unter anderem von der jeweiligen Branche und der Abteilung, in der der betreffende Mitarbeiter tätig ist, abhängig. Fest steht jedoch, dass es mit Hinblick auf verschiedene Dokumente eine Aufbewahrungspflicht gibt, die erfüllt werden muss.

Um sicherzustellen, dass die allgemeine Ordnung im Homeoffice nicht leidet, ist es ratsam, regelmäßig Aufräumaktionen in den Arbeitsalltag einzukalkulieren und die Ablage somit abzuarbeiten. Tätigkeiten dieser Art sollten aus Gründen der Transparenz selbstverständlich dokumentiert werden. Auf diese Weise stellt es meist kein Problem dar, dem Arbeitgeber aufzuzeigen, wie die Zeit fernab des klassischen Arbeitsplatzes genutzt wurde.

Tipp Nr. 5: Ergonomische Aspekte berücksichtigen

Vor allem diejenigen, die einem 40-Stunden-Job im Homeoffice nachgehen, sind sich bewusst darüber, dass sie einen großen Teil des Tages im Sitzen verbringen. Umso wichtiger ist es, klassischen Beschwerden, wie Rücken- oder Nackenschmerzen, bestmöglich vorzubeugen.

Unter anderem kann eine ergonomische Einrichtung häufig dabei helfen, den Komfort am Arbeitsplatz in diesem Zusammenhang zu erhöhen. Egal, ob Tische, Stühle oder andere Arten von Equipment: Wer sich für ergonomische Accessoires entscheidet, kann sich in der Regel sicher sein, individuelle Einstellungen vornehmen zu können.

Diese ermöglichen eine genaue Anpassung der jeweiligen Einrichtungsgegenstände an den Körper des Nutzers und helfen dementsprechend dabei, Fehlhaltungen vorzubeugen. Damit genau das gelingen kann, ist es selbstverständlich wichtig, sich eingehend mit einschlägigen Empfehlungen zu Details, wie Bildschirmabstand, Blickwinkel und Co., auseinanderzusetzen.

Parallel dazu helfen regelmäßige Pausen dabei, den Körper in Bewegung zu halten und den Kreislauf in Schwung zu bringen. Häufig reicht es aus, lediglich einige Minuten auf- und abzugehen, um die Muskeln zu entspannen und die Kreativität zu fördern.

Fazit

Für viele Arbeitnehmer und Unternehmen gilt das Homeoffice heutzutage als vollwertiger Arbeitsplatz. Was sich für viele Menschen selbstverständlich anhört, war nicht immer so. Noch vor einigen Jahren fürchteten zahlreiche Arbeitgeber, wichtige Details rund um Arbeitszeiten und Tätigkeiten nicht optimal nachhalten zu können.

Mittlerweile sorgen unter anderem moderne Tools dafür, dass genau das kein Problem darstellt. Und sicherlich ist es letztendlich die Kombination aus Mitarbeiterzufriedenheit, Flexibilität und Effektivität, die nachhaltig überzeugt. Fest steht, dass sich aufgrund der Corona-Pandemie zahlreiche Unternehmen dazu entschlossen haben, ihren Mitarbeitern die Option „Homeoffice“ anzubieten.

Eine Arbeitsumgebung, die in zahlreichen anderen Ländern der Welt bereits rege genutzt wurde, spielt nun auch in Deutschland eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, eine angenehme Grundatmosphäre für Mitarbeiter zu schaffen.