Höhere Kosten im Nahverkehr D-Ticket JugendBW wird 2027 teurer

D-Ticket JugendBW wird 2027 teurer
Ab Januar 2027 wird das D-Ticket JugendBW teurer. Junge Menschen zahlen dann monatlich 48,80 Euro für die bundesweite Nutzung des Nah- und Regionalverkehrs. (Symbolbild: franz12 / iStock / Getty Images Plus)
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Ab dem 1. Januar 2027 steigt der Preis für das D-Ticket JugendBW von 45 auf 48,80 Euro monatlich. Das vergünstigte Deutschland-Ticket für junge Menschen wird damit um 3,80 Euro teurer.

Steigende Kosten im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) wirken sich auch auf das D-Ticket JugendBW in Baden-Württemberg aus. Die Preisanpassung folgt auf die am 30. September 2026 bekannt gegebene Erhöhung des regulären Deutschland-Tickets von 63 auf 66,80 Euro monatlich.

Erstmals wurde die Preisanpassung des Deutschland-Tickets anhand einer Formel berechnet, die im März 2026 auf der Verkehrsministerkonferenz vorgestellt worden war. Die Erhöhung betrifft auch das rabattierte Angebot für junge Menschen.

Wer kann das D-Ticket JugendBW nutzen?

Das D-Ticket JugendBW ermöglicht jungen Menschen die bundesweite Nutzung des Nah- und Regionalverkehrs zu einem vergünstigten Preis. Auch nach der Erhöhung bleibt es gemessen am Leistungsumfang überwiegend günstiger als vergleichbare Schüler- und Ausbildungsabonnements.

Folgende Personengruppen können das Ticket nutzen:

  • Alle jungen Menschen mit Wohnsitz oder Schule in Baden-Württemberg bis zum 21. Geburtstag.
  • Schülerinnen und Schüler, Auszubildende sowie junge Menschen im Bundesfreiwilligendienst (BFD) oder Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) bis zum 27. Geburtstag.

Für die zweite Personengruppe ist ein gültiger Ausbildungsnachweis erforderlich. Zudem muss der Wohnsitz oder der Schul- beziehungsweise Hochschulort in Baden-Württemberg liegen.

Land und Kommunen finanzieren das Ticket gemeinsam

Das D-Ticket JugendBW wurde im Dezember 2023 als Nachfolger des JugendticketBW eingeführt. Seitdem können berechtigte junge Menschen damit bundesweit den Nah- und Regionalverkehr nutzen.

Die Finanzierung erfolgt gemeinsam durch das Land Baden-Württemberg sowie die Stadt- und Landkreise. Das Land übernimmt jährlich rund 110 Millionen Euro und trägt damit 70 Prozent der Gesamtkosten. Die übrigen 30 Prozent finanzieren die Kommunen.

Die Preisanpassung für 2027 wurde mit dem Landkreistag und dem Städtetag abgestimmt. Durch die gemeinsame Förderung soll das Ticket trotz steigender Kosten weiterhin eine vergünstigte Mobilitätsmöglichkeit für junge Menschen bieten.

(Quelle: Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg)

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