Fünf Tage lang warteten die Zuhörer bei der SWR1 Hitparade gespannt, wo ihre Lieblingstitel landeten. Gewinner war zum wiederholten Male Queen mit „Bohemian Rhapsody“. Mit ihren Stimmen haben die Zuhörer „Stairway to heaven“ (Led Zeppelin) und „Child in time“ (Deep Purple“) auf die nächsten Plätze gehievt. „Schwoißfuaß“ und „Grachmusikoff“ waren ebenfalls erfolgreich und spielten im Konzert der ganz großen Interpreten/Bands eine beachtenswerte Rolle.
Schon vor der Hitparade waren die Moderatoren von SWR1 in Städten des Sendegebietes unterwegs. Es duellierten sich täglich Städte, denen dieselbe Aufgabe gestellt wurde. So etwa, wer die meisten Sänger, die meisten Trikots oder Hüte zu den Außenreportern mitbrachte. Großen Jubel gab es bei der Siegerstadt, wo sich die Gewinner einer Freikarte für das Finale in Stuttgart besonders freuten.
Damit wurde die Spannung für die Hitparade regelrecht angefacht. Interessant für viele Fans dieses musikalischen Spektakels war, dass sie sich ab Montag, 21. Oktober, direkt ins Studio und in die Satelliten-Studios vor Ort zuschalten konnten. So war beispielsweise der SWR1 Truck in Heidenheim aufgebaut. Am letzten Tag stand der Truck dann in Mannheim. Dort feierten die Fans ausgelassen bis zum großen Finale.
Party beim Finale
Die bestplatzierten Titel wurden wieder beim großen Finale in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle gespielt. Danach ging der Abend in der proppenvollen Halle mit der SWR1 Bigband und Überraschungsgästen weiter. Dieter Thomas Kuhn und Doro Pesch gaben sich die Ehre.
Platz 19 für Schwoißfuaß
„Oinr isch emmr dr Arsch“ kletterte in diesem Jahr um einen Platz auf den 19. Rang. Alexander Köberlein nahm das Ergebnis mit einem Schmunzeln hin: „Ich betrachte die Platzierungen in der SWR1 Hitparade eigentlich mit einem großen Amusement. Natürlich habe ich schon erwartet, dass der „Arsch“, wie wir intern sagen, sich weiterhin in der Spitzengruppe behaupten kann. Aber die Luft da oben ist dünn, trotzdem landete der „Arsch mit Platz 19 zwischen „Halleluja“ (Leonhard Cohen) und „Hells Bells“ von (AC/DC). Das hört sich doch gut an. Interessant auch, dass sich der „Ratzariader Schenkelbatscher“ (Grachmusikoff) ein paar Plätze hochkämpfte. Wie gesagt es ist amüsant zu erleben, dass je länger diese Ära zurückliegt, umso höher der Grad der Legendenbildung ist.“
Köberlein äußerte sich auch zu seiner neuen Formation Franz Mayer Experience: „Auch das Medien-Interesse das diese Band ausgelöst hat, spielt da eine Rolle. Ich werde in den nächsten Monaten mit meinen Rottweilern auch verstärkt im Oberland auftreten. Am 23. November in Meßkirch (im Waldhorn), am 11. Januar in der Ravensburger Zehntscheuer und am 20 Juli beim Open Air Parkfest in Aulendorf.“
Zwei weiter Songs von Schwoißfuaß (Bin ich selbr Rastaman?, Nacht ohne Froga) landeten unter den besten 500. Auch Grachmusikoff, die zweite Band in der Köberlein mit seinem Zwillings-Bruder Georg spielte, konnte gute Platzierungen erreichen. Der legendäre „Drägglache Blues“ landete auf Platz 347, der „Ratzariader Schenkelbatscher“ auf 830.
Im Kreis Biberach wählten die Zuhörer der Hitparade Schwoißfuaß mit ihrem „Arsch“ auf Platz 3, direkt hinter Bohemian Rhapsody und Stairway to heaven.
Hier geht es zu den Platzierungen 2024: https://www.swr-vote.de/swr1bw-hitparade-2024!
Einfach anklicken und eure Lieblingssongs nochmals anhören. Bilder von der Finalparty in der Hanns-Martin-Schleyer Halle gibt es hier: https://www.swr.de/swr1/bw/hitparade/highlights-finale-2024-100.html