Innovation Bahmani revolutioniert die Antriebstechnologie

Bahmani revolutioniert die Antriebstechnologie
Mohsen Bahmani hat eine völlig neue und hocheffiziente Antriebstechnologie erfunden (Bild: Studio Monbijou, Berlin)

Der Erfinder Mohsen Bahmani hat in der Vergangenheit schon von sich reden gemacht, als er schwimmende Schuhe entwickelte und der Öffentlichkeit vorstellte. Nun geht er mit seinem Erfindergeist noch einen gewaltigen Schritt weiter.

Mit der Erfindung eines neuen Antriebssystems will er die Zukunft der Antriebstechnologien aller Arten nicht nur verbessern, sondern sogar revolutionieren. Dazu hat er ein Schubsystem entwickelt, das kompakt und effizient ist. Eingesetzt werden kann es zum Antrieb für alle Fahrzeuge zu Lande, im Wasser, oder in der Luft.

Bahmanis Leidenschaft gilt der Entwicklung neuer Technologien. Schon in der Vergangenheit hat der   auf sich aufmerksam gemacht. Internationale Auszeichnungen zeigen, dass Bahmani ernsthafte und reale Forschungen betreibt. Der Erfinder will sinnvolle Technologien entwickeln, die einen echten gesellschaftlichen Mehrwert bieten. Seine Lösungen sind innovativ, nachhaltig und effizient, sein Forscherdrang hat das Ziel, einen Beitrag für eine bessere Zukunft zu liefern. Wertvolle Unterstützung erhält er dabei von seinem hochmotivierten Team um Hossain Vafaey.

Das von ihm entwickelte Antriebssystem unterscheidet sich deutlich von bisher gewohnten Antriebssystemen. Es besteht aus einer geschlossenen, schleifenförmigen Bahn mit zwei geraden Abschnitten und zwei halbkreisförmig gekrümmten Abschnitten. Bahmani beschreibt, dass sich eine Anzahl von Reaktions­triebwerken (z. B. kleinformatige elektrische Impeller) sich innerhalb dieser Schleifenbahn in folgender Konfiguration bewegen.

Die vier Phasen des Antriebes

  • In der Beschleunigungsphase werden die Reaktions­triebwerke durch einen Sensor am Anfang des ersten geraden Abschnitts der Schleifenbahn aktiviert und beschleunigen daraufhin entlang dieses Abschnitts. Dadurch sammeln sie erhebliche kinetische Energie an, bevor sie das Ende des ersten geraden Abschnitts erreichen, wo sie an einem weiteren Sensor vorbeilaufen und deaktiviert werden.
  • Die Reaktions­triebwerke, die nun eine beträchtliche kinetische Energie besitzen, durchlaufen anschließend den ersten gekrümmten Abschnitt der Schleifenbahn und üben aufgrund der Zentrifugalkraft eine Kraft auf die Schleifenbahn aus. Mit anderen Worten: Die kinetische Energie der Reaktions­triebwerke wird auf die Schleifenbahn übertragen und bewegt diese nach vorne. (Energietransferphase)
  • Nachdem die Reaktionstriebwerke ihre kinetische Energie an die Schleifenbahn übertragen haben, bewegen sie sich nun mit geringer Geschwindigkeit weiter. ihre Geschwindigkeit während des Durchlaufens des zweiten geraden Abschnitts der Schleifenbahn zu reduzieren, werden Reaktionstriebwerke durch ein Bremsverfahren abgebremst und ihre Geschwindigkeit geregelt. (Verzögerungsphase oder Bremsphase)
  • In der Rückkehrphase durchlaufen die Treibwerke mit geringer Geschwindigkeit den zweiten gekrümmten Abschnitt der Schleifenbahn und erreichen erneut den Anfang des ersten geraden Abschnitts. Danach beginnt der sich der Zyklus kontinuierlich zu wiederholen.

Da mehrere Reaktions­triebwerke gleichzeitig in verschiedenen Phasen auf der Schleifenbahn unterwegs sind, entsteht eine kontinuierliche und gerichtete Kraft, die auf die Schleife selbst wirkt. Dieses System kann anschließend, so Bahmani, mit jeder Art von Fahrzeug gekoppelt werden.

Wirkungsgrad bis 90 Prozent

„Um die elektrische Energie für die elektrischen Impeller (Reaktions­triebwerke) bereitzustellen, wird eine Drahtschleife (vorzugsweise aus Aluminium, um Gewicht zu sparen) im Inneren der Schleifenbahn gewickelt, durch die ein hochfrequenter Wechselstrom (ca. 1 bis 3 MHz) fließt. Der Wechselstrom erzeugt einen magnetischen Fluss um die aufgewickelte Drahtschleife. Wird nun eine zweite Drahtwicklung an jeder Einheit der elektrischen Impeller angebracht und in der Nähe der ersten Wicklung geführt, so wird gemäß dem Faraday’schen Gesetz in jeder Impellereinheit ein Wechselstrom induziert. Durch Gleichrichtung und Regelung dieses Stroms kann er zum Betrieb der elektrischen Impeller sowie für weitere elektrische Zwecke genutzt werden. Diese Methode ermöglicht eine kabellose Energieübertragung mit einem Wirkungsgrad von bis zu 90 Prozent,“ erläutert Bahmani die Vorteile und Konfiguration seines Antriebssystems.

Der Erfinder liefert auch Vergleiche zu herkömmlichen Antriebssystemen. Mit dem neuen Antriebssystem sind getestete Drohnen nicht nur deutlich leichter und nahezu lautlos unterwegs, die Flugdauer verbesserte sich um rund 40 Prozent. Die Energie-Effizienz liegt, so Bahmani, deutlich über der von reinen Elektroantrieben.     

Es darf nicht missverstanden werden, dass Bahmanis Antriebssystem kein reaktionsloser Antrieb ist, da es innerhalb der Schleifenbahn Reaktionsmotoren verwendet und mit Gasmolekülen außerhalb seines eigenen Bezugsrahmens wechselwirkt, wodurch es mit dem dritten Newtonschen Gesetz (Wechselwirkungs-/Aktionsprinzip, bei dem die Kräfte paarweise auftreten) vereinbar bleibt.

Über die Fortschritte bei der Umsetzung der Erfindung werden wir in Wochenblatt-Media berichten.

Hier gibt es Videos, Patentzertifikate und die Homepage von Mohsen Bahmani:

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