Tragischer Vorfall 42-Jähriger kommt unter Lawine und der Sohn muss zuschauen

42-Jähriger kommt unter Lawine und der Sohn muss zuschauen
Im beliebten Skigebiet Sonnenkopf in Vorarlberg verlor ein 42-jähriger Deutscher durch eine selbst ausgelöste Lawine sein Leben. (Symbolbild: Chalabala / iStock / Getty Images Plus)

Am Mittwoch gegen 11 Uhr ereignete sich im freien Gelände des Skigebiets Sonnenkopf (Vorarlberg) eine Tragödie. Ein Vater wurde vor den Augen seines Sohnes von einem zuvor ausgelösten Schneebrett verschüttet.

Trotz Lawinenwarnstufe 4 fuhren der deutsche Snowboardfahrer und sein 15-jähriger Sohn abseits der Piste. Wie es von der Polizei heißt, löste der 42-jährige Deutsche beim Befahren einer Geländekante die Lawine aus, wurde mitgerissen und in weiterer Folge verschüttet.

Sohn setzte sofort Notruf ab

Der Sohn, der nicht von den Schneemassen erfasst wurde, sah das Unglück, setzte umgehend den Notruf ab und leitete damit die Rettungskette ein. Unmittelbar nach der Alarmierung wurde mit der Suche nach dem Verschütteten begonnen. Bergretter, Pistenretter, Polizeikräfte sowie mehrere mit LVS-Geräten (Lawinenverschütteten-Suchgeräten) ausgerüstete Privatpersonen beteiligten sich ebenso wie Lawinensuchhunde an der Suche.

Vater starb noch am Unfallort

Nach etwa einer Stunde konnte der 42-Jährige geborgen werden. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb der Mann noch am Unfallort.

Der 15-jährige Sohn blieb unverletzt. Die Lawine hatte eine Breite von rund 45 Metern und eine Länge von etwa 35 Metern.

An der Suche waren ein Großaufgebot an Rettungskräften sowie rund 20 freiwillige Passanten beteiligt. Zur Betreuung der Angehörigen wurde das KIT (Kriseninterventionsteam) angefordert.

Bei einer Lawinengefahrenstufe 4 (auf einer Skala von 1 bis 5) wird die Lawinensituation als sehr kritisch eingestuft, so der Wetterdienst. Lawinen können an steilen Hängen leicht ausgelöst werden und die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine Lawine spontan löst, ist hoch. Für Wintersortler besteht daher eine große Gefahr.

(Quelle: LPD Vorarlberg – Stand: 18.02.269)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.