Klimawandel und Handelskonzerne machen den Landwirten das Leben schwer
Beim Erntepressegespräch des Kreisbauernverbandes Biberach-Sigmaringen e.V. in Moosheim nahmen die Vorstandsmitglieder, weitere Teilnehmer und das Gastgeberpaar Igor und Susanne Hermann (Gut Dietzsch-Doertenbach) kein Blatt vor den Mund.
Die Politik drängt Schweinehalter ins Abseits – Ein Kommentar
Vom Lebensmittelhandel wird derzeit mit großem Aufwand für die Eröffnung der Grillsaison geworben. Vor dem geistigen Auge vieler Mitmenschen tauchen jetzt die Bilder von leckeren Gerichten auf. Doch seitens der Politik droht Ungemach, dass dieses Freizeitvergnügen mindestens erschwert. Die Verantwortlichen in der Agrarpolitik haben die Landwirte aufs Korn genommen. Ein Kommentar.
Landwirte unter Druck: Bauernpräsident Joachim Rukwied über Lebensmittelpreise, Veganismus und Corona
Joachim Rukwied (60) ist selbst gelernter Landwirt, studierter Agrarwirtschaftler und übernahm 1994 den elterlichen Hof. Er engagiert sich seit Jahrzehnten in Bauernverbänden und ist seit 2006 nicht nur Präsident des Baden-Württembergischen- sondern seit 2012 auch des Deutschen Bauernverbandes. Im Wochenblatt Interview spricht er über vegane Ernährung, Dumping-Preise und erklärt, was Corona mit rückläufigem Schweinefleischkonsum zu tun hat.
Viele Schweinehalter im Land sehen keine Perspektive mehr
Aufgrund der Coronakrise sind die Schweine- und Ferkelpreise auf einem historischen Tief und die Tierhalter schreiben tiefrote Zahlen. Der Landesbauernverband (LBV) hat deshalb eine Umfrage unter Schweinehaltern durchgeführt. Das Ergebnis ist ernüchternd: Über 50 Prozent der Befragten planen einen partiellen oder kompletten Ausstieg aus der Schweinhaltung.
Existenzangst in der Landwirtschaft Schweinehaltung in Baden-Württemberg: Bauernverbände fordern schnelle Hilfen
Die wirtschaftliche Lage vieler Schweinehalter in Baden-Württemberg verschärft sich weiter. LBV und BLHV fordern von Politik und Handel kurzfristige Maßnahmen, um die heimische Schweinehaltung zu sichern.
Rückläufige Entwicklung setzt sich auf hohem Niveau fort Ampelstreit kostet weiteren Schweinehaltungs-Betrieben die Existenz
Innerhalb eines Jahres mussten 190 heimische Familienbetriebe ihre Schweinehaltung aufgeben. Das ist ein Rückgang von 10,7 Prozent. Der Schweinebestand ist im gleichen Zeitraum um sechs Prozent zurückgegangen.
Fährt die Politik die Tierhaltung an die Wand?
Am Freitag, 5. Mai, tagen die Agrarminister der Länder gemeinsam mit dem Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir in einer Sonder-Agrarministerkonferenz zum Umbau der Tierhaltung in Berlin. Die von den Landwirten erhoffte Überarbeitung des Umbaus der Tierhaltung blieb jedoch ebenso aus, wie die Planungssicherheit für ihre Betriebe.