Studiengang Agrarwirtschaft: Bereits rund 50 Partnerunternehmen dabei

Studiengang Agrarwirtschaft: Bereits rund 50 Partnerunternehmen dabei
Ziel des geplanten Studienangebots ist es, qualifizierte Fach- und Führungskräfte für eine zukunfts- und wettbewerbsfähige Landwirtschaft auszubilden. (Bild: DHBW)
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Redaktion

Ravensburg – Im Oktober 2022 startet an der DHBW Ravensburg der neue Studiengang Agrarwirtschaft. In dem dualen Studienmodell wechseln sich Theoriephasen an der Hochschule mit Praxisphasen in einem landwirtschaftlichen Betrieb ab.

Das neue Angebot stößt dabei in der Region auf großes Interesse. Studieninteressierte können sich bereits bei rund 50 landwirtschaftlichen Betrieben als Partner für das duale Studium bewerben.

Wer an der DHBW Ravensburg studieren möchte, bewirbt sich zunächst bei einem Partnerunternehmen und schließt mit dem Betrieb einen Studienvertrag ab. Studieninteressierte für den neuen Studiengang Agrarwirtschaft haben für ihre Bewerbung dabei aktuell bereits die Wahl aus rund 50 landwirtschaftlichen Betrieben – darunter ökologische oder konventionelle Betriebe, Agrardienstleister, Obsthöfe oder Milchviehhalter, Betriebe mit touristischem Zusatzangebot, das Landwirtschaftliche Zentrum BW (LAZBW) Aulendorf und das Kompetenzzentrum Obstbau Bodensee (KOB) in Bavendorf.

Betriebsnachfolge sichern

Ziel des geplanten Studienangebots ist es, qualifizierte Fach- und Führungskräfte für eine zukunfts- und wettbewerbsfähige Landwirtschaft auszubilden, es stellt zudem einen Beitrag zur Betriebsnachfolge dar. Die DHBW Ravensburg entwickelt dabei bewusst gemeinsam mit ihren Partnern einen Studiengang in der Region Bodensee-Oberschwaben mit deren landwirtschaftlichen Charakter und Betrieben.

Wahlmodule sollen Spezialgebiete vertiefen

Inhaltlich vermittelt der Studiengang Wissen zur tierischen und pflanzlichen Erzeugung sowie der Agrartechnik. Auf dem Studienplan stehen zudem Fächer wie Bodenkultur und Nährstoffmanagement, Pflanzenschutz sowie Biodiversität und Kreislaufwirtschaft. Wahlmodule ermöglichen die Vertiefung in Spezialgebieten – etwa in der handwerklichen Milchverarbeitung, im Gemüseanbau oder in der Direkt- und Regionalvermarktung.

(Quelle: DHBW)