Löwen beißen zu: HSG A-Jugend wehrt sich nach Kräften

David Soos im Spiel gegen Rhein-Neckar Löwen.
David Soos im Spiel gegen Rhein-Neckar Löwen. (Bild: Christian Elbe)

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15 Minuten konnte die A-Jugend der HSG Konstanz beim amtierenden Deutschen Vizemeister und aktuellen Tabellenführer Rhein-Neckar Löwen das Spiel ausgeglichen gestalten (8:8), dann setzte sich die Klasse und die Breite im Kader der Löwen durch (40:28).

Für die Konstanzer war die Herausforderung vor der schwersten Aufgabe der Saison an sich schon gewaltig. Nicht leichter wurde sie dadurch, dass mit Ole Osann, Emil Nyesö und Cedric Zenz drei wichtige Spieler fehlten und so die Last auf noch weniger und ganz jungen Schultern der mitgereisten B-Jugendlichen lag. Gerade körperlich waren die Unterschiede so, wenig verwunderlich, immens. Spielerisch konnten die HSG-Talente allerdings einige Höhepunkte setzen.

Etwa als Trainer Felix Narr beim Spielstand von 3:0 bereits nach sechs Minuten die frühe Auszeit nahm und danach mit dem siebten Feldspieler die Löwen eine Viertelstunde richtig ärgern konnte. Mit einem 3:0-Lauf durch Treffer von Julis Birk, Xeno Müller und David Soos glichen die Gäste vom Bodensee zum 8:8 aus.

Dies veranlasste wiederum Löwen-Coach Daniel Haase zum Timeout. Danach zogen die Löwen bald mit fünf Toren in Folge davon und ließen dem Drittliga-Nachwuchs wenig Chancen. Viel Verantwortung, nach den Ausfällen noch mehr als sonst, lag dabei auf David Soos und Xeno Müller am Kreis. „Es war der erwartet dicke Brocken“, so HSG-Coach Felix Narr.

„Hut ab, mit welchem Personal die Löwen durchrotieren konnten.“ Nach und nach schlichen sich im Konstanzer Spiel zu viele Fehler ein, die die Löwen zu leichten Toren über das Tempospiel oder Würfen in das leere HSG-Tor nutzten.  Narr: „Wir waren manchmal zu hektisch und gleichzeitig nicht so mutig wie ich mir das gewünscht hätte.“

Immerhin: Auch in Durchgang zwei versuchten sich seine Schützlinge nach Kräften zu wehren und verhinderten mit lediglich fünf Treffern Differenz in den zweiten 30 Minuten Schlimmeres. „Alles in Allem haben wir viel gelernt und können viel mitnehmen“, blickte Narr bereits auf das Heimspiel am Sonntag, 12 Uhr, gegen den Erstliga-Nachwuchs des TVB Stuttgart.

(Vereinsmitteilung: Andreas Joas / HSG Konstanz)