A-Jugend will bei Topfavorit „im Kollektiv dagegenhalten“

Xeno Müller im Angriff.
Xeno Müller im Angriff. (Bild: Christian Elbe)

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Nach dem ersten Punktgewinn der Saison vor einer Woche im Duell mit Pforzheim-Eutingen wartet nun am Samstag die maximale Herausforderung auf die A-Jugend der HSG Konstanz.

Auswärts, in der Höhle der Löwen, beim amtierenden Deutschen Vizemeister und Topfavoriten auf den Titel in dieser Spielzeit: Den Rhein-Neckar Löwen.

Die sind, wenig verwunderlich, mit Talenten aus ganz Deutschland bestückt und bestens betreut und ausgebildet im Handball-Internat, hervorragend in die Saison gestartet. Der Tabellenführer konnte alle seine drei Partien deutlich für sich entscheiden und grüßt bereits wieder von der Spitze.

Erst am vergangenen Wochenende wurden Friesenheim-Hochdorf beim 39:28-Auswärtssieg – sogar weitgehend unter Schonung der älteren Stammkräfte und Leistungsträger – mit dem jüngeren Jahrgang die Grenzen aufgezeigt. Die Rheinland-Pfälzer hatten zuvor noch deutlich die Oberhand gegen Konstanz behalten.

Gut rehabilitiert davon hatte sich die Mannschaft von Felix Narr und Dennis Kugler zuletzt jedoch gegen Pforzheim gezeigt und wieder das unter Beweis gestellt, was die junge Mannschaft bereits in den Qualifikationsturnieren und Testspielen ausgezeichnet hatte: Kampfgeist, Wille, leidenschaftlicher Einsatz.

Viel Gutes, aber auch einige Aufgaben konnte Narr aus dem letzten Spiel mitnehmen und fordert nun noch mehr Feuer und gleichzeitig Ruhe und Geduld. Gegen die körperlich starke, sehr massive 6:0-Deckung der Löwen werden sich seine kleinen, wendigen Spieler etwas einfallen lassen müssen.

„Das wird die größte Herausforderung“, so Narr. „Für mich sind die Löwen absoluter Topfavorit. Nicht nur in unserer Staffel, sondern bundesweit.“ Zugleich sei es damit das „einfachste Spiel der Saison. Wir können nur gewinnen.“ So schwer wie möglich möchte man es dem haushohen Favoriten machen, unbequem sein und die Löwen ärgern. Individuell sei man unterlegen, ist dem 23-Jährigen klar. „Aber im Kollektiv wollen wir dagegenhalten“, gibt er die Marschrichtung vor. „Wir müssen den Ball laufen lassen und geduldig sein.“ Ansonsten könnte es in der Höhle der Löwen ganz schnell ungemütlich werden.

(Vereinsmitteilung: Andreas Joas / HSG Konstanz)