Olympische Winterspiele Eiskunstläufer gedenkt tödlich verunglückter Eltern mit Foto

Eiskunstläufer gedenkt tödlich verunglückter Eltern mit Foto
Maxim Naumov hielt nach seinem Auftritt ein Bild in die Kamera, das ihn als Dreijährigen mit seinen Eltern zeigt. (Bild: Li Ming/XinHua/dpa)
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Deutsche Presse-Agentur
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Vor einem Jahr verloren Maxim Naumovs Eltern bei einem Flugzeugabsturz ihr Leben. Nach dem Kurzprogramm erinnerte der 24-Jährige mit einem Foto an die Eiskunstlauf-Weltmeister von 1994 und fand dabei bewegende Worte.

Ein emotionaler Moment beim olympischen Eiskunstlauf: Der US-Amerikaner Maxim Naumov gedachte mit einem Familienfoto seiner vor einem Jahr tödlich verunglückten Eltern. Nach seinem Auftritt im Kurzprogramm in Mailand hielt der 24-Jährige ein Bild in die Kamera, das ihn als dreijährigen Jungen bei seinem ersten Schritt aufs Eis gemeinsam mit seinen Eltern zeigt.

Die ehemaligen Paarlauf-Weltmeister Jewgenija Schischkowa und Wadim Naumow, die ihren Sohn auch trainiert und auf eine Teilnahme an Olympischen Winterspielen vorbereitet hatten, waren im Januar 2025 bei einem Absturz eines Passagierflugzeugs in Washington ums Leben gekommen.

«Ich hatte das Gefühl, dass sie mich heute begleitet haben»

«Ich hatte das Gefühl, dass sie mich heute begleitet haben», sagte Naumov. «Ich konnte ihre Unterstützung förmlich spüren, fast wie eine Schachfigur auf einem Schachbrett, von einem Element zum nächsten.»

Nach der Schlussfigur seines Kurzprogramms blickte Naumov andächtig nach oben und kniff dann die Augen zusammen. «Ich landete am Ende auf den Knien und wusste dann nicht, ob ich weinen, lächeln oder lachen sollte. Alles, was ich machen konnte, war nach oben zu blicken und zu sagen: „Schaut, was wir gerade geschafft haben“.»

Naumov qualifiziert sich für die Kür

Naumov erklärte, er hätte sich gewünscht, diesen Moment gemeinsam mit seinen Eltern in der sogenannten «Kiss-and-Cry»-Zone zu erleben, wo die Eiskunstläufer mit ihren Coaches auf die Bewertungen warten. «Sie verdienen es, direkt neben mir zu sitzen, so wie sie es immer getan haben.»

Der US-Amerikaner belegte im Kurzprogramm Platz 14 und qualifizierte sich damit für die Kür am Freitag (19.00 Uhr). Deutlich in Führung liegt der amerikanische Eiskunstlauf-Star Ilia Malinin.

Beim Flugzeugunglück der Eltern starben 67 Menschen

Naumovs Eltern waren im Paarlauf für Russland bei Olympischen Winterspielen Fünfte (1992) und Vierte (1994) geworden und hatten 1994 mit dem Weltmeistertitel ihren größten Erfolg gefeiert. Später arbeiteten sie in den USA als Trainer.

Bei dem Flugzeugabsturz kamen insgesamt 67 Passagiere ums Leben, darunter auch 14 Menschen, die von den US-Meisterschaften im Eiskunstlauf und einem Nachwuchstrainingscamp aus Wichita (Kansas) nach Washington fliegen wollten.

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.