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Flucht und Integration Dokumentarfilm über Geflüchtete in Tuttlingen

Am 31. Oktober zeigt Tuttlingen den Dokumentarfilm „Wir sind jetzt hier“ über sieben Geflüchtete. Filmemacher und Protagonist stehen anschließend für Gespräche bereit.

Lesezeit 2 Minuten
Ein bärtiger Mann mit schwarzer Kappe und blauem Pullover blickt vor einem violetten Hintergrund in die Kamera.
Spricht in Tuttlingen: Hussein Al Ibrahim, einer der Akteure im Film „Wir sind jetzt hier“ (Bild: Stadt Tuttlingen)

Der Dokumentarfilm „Wir sind jetzt hier“ wird am Samstag, 31. Oktober, um 10.30 Uhr im Rathausfoyer in Tuttlingen gezeigt. Filmemacher Niklas Schenck und Hussein Al Ibrahim, einer der Protagonisten des Films, sind vor Ort und stehen für Gespräche zur Verfügung.

Die Veranstaltung ist Teil der gemeinsamen Innenstadt-Events der Stadt Tuttlingen und von Stiefels Buchladen. Nach der Schießerei am Rathaus und den anschließenden Diskussionen über Flucht und Integration wurde der ursprünglich geplante Schwerpunkt der Veranstaltung verändert.

Sieben Geflüchtete erzählen ihre Geschichten

Der 2020 von Ronja von Wurmb-Seibel und Niklas Schenck gedrehte Dokumentarfilm „Wir sind jetzt hier“ gibt sieben jungen Männern eine Stimme, die allein nach Deutschland geflohen sind.

Sie berichten von ihren Erfahrungen beim Ankommen in Deutschland, von glücklichen Momenten und tiefer Verzweiflung, von Ängsten, Rassismus und Liebe. Der Film zeigt die emotionalen Herausforderungen einer Flucht und beschäftigt sich mit der Frage, welche Voraussetzungen für eine gelingende Integration notwendig sind.

Ziel der Filmemacher ist es, die häufig emotional geführte Debatte über Flucht und Integration zu versachlichen und die Perspektiven der Betroffenen stärker einzubeziehen.

Gespräch mit Filmemacher und Protagonist

Neben Niklas Schenck nimmt Hussein Al Ibrahim an der Veranstaltung teil. Er kam 2015 als Geflüchteter nach Deutschland und ist einer der sieben Männer, die im Dokumentarfilm ihre Geschichte erzählen. Beide stehen im Anschluss für Gespräche zur Verfügung.

Ursprünglich war die Veranstaltung als generations- und herkunftsübergreifendes „Come together“ geplant, bei dem der persönliche Austausch im Mittelpunkt stehen sollte. Aufgrund der aktuellen Ereignisse wurde der inhaltliche Schwerpunkt auf Flucht und Integration verlegt.

Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von Lynda Cullen, Lia Salome Brohammer und Melanie Munoz. Unterstützung kommt von der Stiftung „Schulen gegen Rassismus“ aus Stuttgart, die ebenfalls vor Ort vertreten sein wird.

(Quelle: Stadt Tuttlingen)

Schlagwörter

Transparenz

Erstmals veröffentlicht
26.10.2026, 12:02 Uhr

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