Schüler des Spaichinger Gymnasium auf dem Olymp der Wissenschaften

Finia Held und Paul Steidle vom Gymnasium Spaichingen nahmen an der Jahresversammlung der Leopoldina in Halle teil.
Finia Held und Paul Steidle vom Gymnasium Spaichingen nahmen an der Jahresversammlung der Leopoldina in Halle teil. (Bild: Andreas Föhl)

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Nur wenigen Schülern wird diese Ehre zuteil. Finia Held und Paul Steidle vom Gymnasium Spaichingen durften an der Jahresversammlung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle an der Saale teilnehmen.

Vier Tage lang bekamen die beiden Kursstufenschüler Ende September Einblicke in die Arbeit und Geschichte der Leopoldina, hörten wissenschaftliche Vorträge, lernten Wissenschaftler kennen und knüpften Freundschaften.

Rund 50 Gymnasiasten aus ganz Deutschland, die aufgrund herausragender Leistungen von ihren Schulen vorgeschlagen worden waren, hatte die Leopoldina zu ihrer Tagung eingeladen. „Gesetz(e): Regeln der Wirklichkeit – Regeln für die Wirklichkeit“, lautete das Thema der Jahresversammlung, das Mitglieder der Leopoldina aus unterschiedlichen Wissenschaftsbereichen in Vorträgen und bei Diskussionen beleuchteten, von der Mathematik über die Rechtswissenschaft bis zur Musikwissenschaft oder Theologie. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff begrüßte die Teilnehmer. Beim Eröffnungsabend waren Anzug und Abendkleid vorgeschrieben.

Mitten drin Finia und Paul, die zwischen den Vorträgen und Diskussionen hochrangige Wissenschaftler persönlich kennen lernten. Mit ihnen sprachen sie über deren Forschungsthemen, erfuhren viel über das Berufsbild des Wissenschaftlers und erhielten Tipps für eine mögliche eigene wissenschaftliche Kariere.

„Es war superinteressant mit Professoren ins Gespräch zu kommen“, schwärmt Paul Steidle von den Begegnungen. Die Tage in Halle hätten ihn „bestärkt in der Entscheidung in die Wissenschaft zu gehen“, so der Spaichinger Gymnasiast. „Man hat viele Beziehungen geknüpft, die einem später helfen können“, sieht auch Finia Held den Besuch an der Leopoldina als großen Gewinn. Bereichernd waren auch die Begegnungen mit den anderen Stipendiaten. „Man hat dort wirklich Freunde gefunden“, so die Zwölftklässlerin.

Neben der Jahresversammlung gab es für die Schüler ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, auf dem eine Führung durch das Archiv der Leopoldina, eine Stadtrallye durch Halle, ein Planetariumsbesuch und Experimente in Quantenphysik und Elektrorastermikroskopie standen.

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina zählt rund 1.600 Mitglieder. Dies sind herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland und über 30 weiteren Ländern.

(Pressemitteilung: Gymnasium Spaichingen/Andreas Föhl)