Eine Sammelbestellung bietet rund 50 Apfelsorten sowie weitere Obstbäume an. Bestellungen sind bis 5. Oktober bei der BODEG beziehungsweise dem Haus der Natur möglich.
Organisiert wird die Aktion von der Bäuerlichen Vermarktung Oberes Donautal e.G. (BODEG) gemeinsam mit dem Haus der Natur in Beuron. Durch die gemeinsame Bestellung sollen günstigere Preise für die Bäume erzielt und damit der Erhalt von Streuobstwiesen unterstützt werden. Hochstämme bieten zudem zahlreichen Tieren Lebensraum.
Die Sortenliste kann unter bodeg.de heruntergeladen oder telefonisch unter 07466/9280-0 beziehungsweise per E-Mail an [email protected] beim Haus der Natur angefordert werden. Neben rund 50 Apfelsorten stehen verschiedene Birnen, Kirschen, Zwetschgen und Quitten zur Auswahl.
Alte Apfelsorten aus Oberschwaben
Zu den angebotenen alten Apfelsorten gehören beispielsweise der Rote und Weiße Zolker. Dabei handelt es sich um robuste Wirtschaftsäpfel, die gut mit rauen Lagen zurechtkommen und sich zur Saftherstellung eignen.
Der Zolker-Apfel stammt aus Oberschwaben. Sein Vorkommen in der Gegend ist bereits in der Chronik von Langenhart aus dem Jahr 1850 belegt.
Aufgrund der hohen Nachfrage der vergangenen Jahre sind manche Sorten nur begrenzt verfügbar. Übersteigt die Nachfrage das Angebot, werden die Bäume nach Bestelleingang vergeben.
Obstbäume kosten 43 Euro
Alle Pflanzen stammen von der Baumschule Häring in Dürbheim und sind an das raue Klima der Alb gewöhnt. Ein Baum kostet 43 Euro, ein Pfosten und eine Kokosschnur zum Anbinden sind im Preis enthalten.
Bestellschluss ist der 5. Oktober. Die bestellten Bäume müssen am Samstag, 7. November, zwischen 9 und 12 Uhr am Haus der Natur in Beuron abgeholt werden.
Zubehör für die Pflanzung
Bei Pflanzungen am Siedlungsrand wird der Einsatz von Wühlmauskörben und Verbissschutz empfohlen. Im Rahmen der Sammelbestellung werden Wühlmaustaschen angeboten, die Schüler der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule Tuttlingen herstellen.
Auf der Bestellliste stehen außerdem Ohrenzwicker-Behausungen zur Unterstützung gegen Blattlausbefall, Schafwolldünger mit Wolle aus dem Naturpark Obere Donau, Wiesendruschsaatgut von Heuberger Blumenwiesen sowie verschiedene Heckenpflanzen.
(Quelle: Naturschutzzentrum Obere Donau)