Betrüger locken mit Renditen Anlagebetrug kostet Mann in Bad Saulgau Tausende

Anlagebetrug kostet Mann in Bad Saulgau Tausende
Die Polizei warnt vor Anlagebetrug im Internet, bei dem Opfer mit vermeintlich hohen Renditen zu Überweisungen verleitet werden. (Symbolbild: maho/iStock / Getty Images Plus)
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Ein 63-Jähriger verliert bei einem Anlagebetrug mehrere tausend Euro seines Ersparten. Im Internet stößt er zuvor auf ein vermeintlich lukratives Angebot.

Über mehrere Monate hinweg investierte der Mann wiederholt Geld, nachdem ihm auf einem virtuellen Kontoauszug ein stark wachsendes Guthaben angezeigt worden war. Ausgangspunkt war ein Bericht im Internet, in dem eine bekannte Politikerin für eine lukrative Geldanlage warb.

Zunächst nahm der 63-Jährige Kontakt mit dem vermeintlichen Anlageunternehmen auf und überwies 300 Euro auf ein ausländisches Konto. Der Betrag vermehrte sich auf dem virtuellen Kontoauszug augenscheinlich rasch, weshalb er weiteres Geld überwies.

Vermeintliche Anlage wächst auf das 16-Fache

Auch die weitere vermeintliche Anlage wuchs schnell auf das 16-Fache. Als sich der Mann den Betrag auszahlen lassen wollte, stellte sich heraus, dass eine Auszahlung nicht möglich war. Das ins Ausland überwiesene Geld war unwiederbringlich verloren.

Die Polizei warnt erneut vor dieser Form des Anlagebetrugs. Betrüger werben demnach mit professionell gestalteten Anzeigen im Internet und in sozialen Medien und nutzen dabei häufig KI-generierte Bilder oder Videos von Prominenten. Versprochen werden utopisch hohe Renditen.

Polizei gibt Tipps gegen Anlagebetrug

Nehmen Opfer Kontakt mit den vermeintlichen Finanzexperten auf, werden sie zu einem schnellen Vertragsabschluss oder zur Einzahlung weiterer Gelder gedrängt. Die Polizei rät deshalb dazu, hohe Renditeversprechen vor einer Geldanlage kritisch zu hinterfragen und den Anbieter sorgfältig zu prüfen, beispielsweise über die Homepage der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

Interessierte sollten nicht unter Zeitdruck handeln, kein Geld auf ausländische Konten überweisen und keine vertraulichen Daten preisgeben. Im Zweifelsfall sollte der Kontakt abgebrochen und die Polizei verständigt werden.

(Quelle: Polizeipräsidium Ravensburg)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.