Spatenstich in Bad Saulgau: Neue Vierfeldhalle soll im Sommer 2025 stehen

Spatenstich in Bad Saulgau: Neue Vierfeldhalle soll im Sommer 2025 stehen
Beim Spatenstich für die neue Sporthalle sind dabei: Alexandra Zedelmayr (Stadt Bad Saulgau), Stefan Oßwald (Schulleiter Störck-Gymnasium) , Martinus Blaser (TSV Bad Saulgau) Werner Menz (Firma Reisch, Architekt), Seniorchef Georg Reisch, Stadtbaumeister Roland Schmidt , Oliver Heck (Vermögen und Bau Ravensburg), Bürgermeisterin Doris Schröter, Gerlinde Frühbauer (Stadträtin), Heike-Anita Nabholz (Stadträtin), Anne-Kathrin Vollrath (Firma Reisch, Architektin), Marten Schwerdt (Firma Reisch, Projektleiter), Thomas Zimmerer (Stadtrat), Luca Ruedi (Firma Reisch, Rohbauleiter) Berthold Reiter (Firma Reisch, Polier) und Franz-Josef Luib (Stadtrat). (Bild: Stadt Bad Saulgau)
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Auch wenn am vergangenen Freitag, 19. Januar, erst der Spatenstich für die neue Bad Saulgauer Sporthalle stattgefunden hat. Wenn es nach Doris Schröter und Bauunternehmer Hans-Jörg Reisch ginge, dann stünde der Name für die neue Vierfeldsporthalle bereits fest: ABC-D-alle, wie auch der Vorgängerbau, der noch vor wenigen Monaten an gleicher Stelle gestanden hatte. Denn die Halle habe Geschichte, die Bad Saulgauer verbänden etwas mit der Sportstätte, so Schröter.

Einem dem es so geht, weil er die Halle seit Kindesbeinen an kennt, ist Hans-Jörg Reisch. Der Bauunternehmer erinnert sich an die ersten Turnstunden in der Halle und daran, dass die ausgesuchten Turnschuhe so gar nicht seinen Vorstellungen entsprochen hätten. Vor allem erinnert sich Reisch aber an den der damals noch neuen Halle innewohnenden Geruch nach Holz, Linol, Schweiß. Diese Erinnerungen hätten nicht nur den jetzigen Entwurf beeinflusst. Orte wie Schulen, Bäder, Sporthallen prägten und seien so gesehen ein Invest in die Zukunft.

Stadtbaumeister Roland Schmidt schließlich lobte die Entscheidung für den Neubau als eine mutige. 13,75 Millionen Euro investiert die Stadt. Dank des erstmals gewählten Vergabeverfahrens an einen Generalübernehmer wird der Hallenneubau deutlich günstiger ausfallen, als die ursprünglich geschätzten 17 Millionen Euro.

Bezahlt machen könnte sich zusätzlich, dass die Halle als Energieeffizienzgebäude EH40 errichtet wird und eigens für den Bau eine Zertifizierung bei der Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB e.V.) erfolgt ist. Auf diese Weise könnten mit etwas Glück noch einmal zusätzlich rund 600.000 Euro an Fördermitteln verbucht werden.

Mit dabei beim Spatenstich war außerdem der Amtsleiter Vermögen&Bau aus Ravensburg, denn die Stadt wird einen der vier Hallenteile an das künftige MINT-Exzellenzgymnasium vermieten, das das Land derzeit auf dem Areal der ehemaligen japanischen Schule einrichtet.

(Pressemitteilung: Stadt Bad Saulgau)

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