Die Gesundheitsakademie Bodensee-Oberschwaben begrüßt 136 neue Auszubildende. Sie starten in verschiedene Ausbildungs- und Studiengänge der Pflege.
Insgesamt 58 der neuen Schülerinnen und Schüler absolvieren die dreijährige generalistische Ausbildung zur Pflegefachperson, 16 davon mit pädiatrischem Schwerpunkt. Weitere 13 belegen den berufsbegleitenden Bachelor-Studiengang Pflege, der insgesamt viereinhalb Jahre dauert.
Am Montag wurden die 136 neuen Auszubildenden an der Gesundheitsakademie Bodensee-Oberschwaben (GA) in Weingarten willkommen geheißen. Sie sind bei verschiedenen Ausbildungsträgern hauptsächlich in Oberschwaben, im Allgäu und am Bodensee angestellt.
Mehrere Ausbildungswege an der Akademie
Neben den angehenden Pflegefachpersonen und Studierenden beginnen 32 Auszubildende die einjährige Ausbildung zur Pflegeassistenz respektive Gesundheits- und Krankenpflegehilfe. 20 absolvieren die Ausbildung zur Operationstechnischen Assistenz (OTA), weitere 13 die zur Anästhesietechnischen Assistenz (ATA).
Akademieleiter Konstantin Reichl sowie alle Schulleiter, Lehrer und Kursleiter stellten sich den Auszubildenden persönlich vor und gratulierten ihnen zur Wahl ihres zukunftssicheren, vielfältigen Berufs. Sie versicherten, den Schülern auf Augenhöhe und wertschätzend zu begegnen, bei Problemen auf ihrer Seite zu stehen und an der Akademie auch Humor zu leben.
Margarita Frikel, stellvertretende Leiterin der ATA-Schule, sagte: „Wir versprechen Ihnen: Wir nehmen Sie ernst und werden ihnen auch in allen Krisen helfen, die ihnen in den nächsten drei Jahren begegnen werden. Wir haben Vertrauen in Ihre Entwicklung.“
Auszubildende aus vielen Herkunftsländern
Anschließend lernten sich die 136 Schülerinnen und Schüler auf spielerische Weise über Interviews und QR-Code-Umfragen kennen. Die Ergebnisse wurden auf eine Leinwand projiziert und zeigten die Vielfalt ihrer Herkunftsländer.
Neben Auszubildenden aus Deutschland respektive dem „Ländle“, wie ein Azubi schrieb, sind Schülerinnen und Schüler aus Indien, Burkina Faso, Togo, Brasilien, Senegal, Ruanda, Algerien, Ägypten, Nigeria, Griechenland oder Madagaskar vertreten.
Den größten Anfahrtsweg hat ein Schüler aus dem Kreis Ulm zu bewältigen. Er pendelt insgesamt zwei Stunden pro Tag.
Warum sich die Azubis für Pflege entscheiden
Ähnlich sind die Beweggründe der Auszubildenden für die Wahl eines Pflegeberufs. „Weil ich Menschen helfen will. Nächstenliebe. Empathie. Interesse. Weiterbildung. Unterstützung. Herzensmensch. Herzenswunsch. Weil ich selbst Patient war“ – diese Stichworte schrieben sie zu ihrer Motivation.
Konstantin Reichl sah sich darin bestätigt: „Empathie und Altruismus sind wichtige Begriffe in sozialen Berufen. Und fast immer bekommt man diese Haltung zum Leben von seinen Mitmenschen auch wieder zurück.“
Zahlreiche Ausbildungs- und Kooperationspartner
Träger der Gesundheitsakademie in Weingarten sind die Oberschwabenklinik (OSK) und das Ameos Seeklinikum (ehemals MCB) Friedrichshafen.
Zu den Ausbildungs- und Kooperationspartnern gehören die OSK mit dem St. Elisabethen-Klinikum Ravensburg und dem Westallgäu-Klinikum Wangen, das Ameos Seeklinikum, die Fachkliniken Wangen, die Sana Kliniken Biberach, die SRH Kliniken Sigmaringen, die Asklepios Klinik Lindau, das Helios Spital Überlingen, die Kliniken Ostalb, das Klinikum Heidenheim sowie die RKU Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm.
(Quelle: OSK)