Den Sommer über stand der Spatzenbrunnen zuletzt leer – das soll sich 2026 ändern. Die Stadt wird ihn sanieren und dabei auch die gesamte Eingangssituation zur Spitalkirche ordnen.
Der neben dem Brunnen gewachsene Baum hat mit seinen Wurzeln im Untergrund allerhand Schänden angerichtet: Der Ablauf vom Brunnen, in den Grundmauern des Spitalgebäudes und am Zuweg zur Kirche. Bei dem Baum handelt es sich um eine Esche, die vom Eschentriebsterben durch den weit verbreiteten Eschenpilz betroffen ist.
Deshalb wird der Baum bis Ende Februar gefällt und im Zuge der Arbeiten ersetzt durch einen kleineren, blühenden Hartriegel. Angedacht ist, den Pflanztrog mit einer Sitzgelegenheit zu ergänzen. Die eigentlichen Sanierungsarbeiten werden im März beginnen. Dabei wird der Zugang zur Spitalkirche nicht über den Eingang beim Brunnen möglich sein. Ob der Zugang durch das Erdgeschoss des Spitalgebäudes oder von der Bindstraße her ermöglicht wird, ist derzeit mit der katholischen Kirchengemeinde in der Abstimmung.
