Ein 38-Jähriger steht im Verdacht, in mehreren Super- und Drogeriemärkten Waren gestohlen zu haben. Wegen Fluchtgefahr befindet sich der Mann inzwischen in Untersuchungshaft.
In den vergangenen Wochen soll ein 38-jähriger georgischer Staatsangehöriger in verschiedenen Super- und Drogeriemärkten in den Landkreisen Sigmaringen und Ravensburg sowie in Heidelberg Waren im Wert von mehreren hundert Euro gestohlen haben. Zum Teil soll er die Diebstähle gemeinsam mit Komplizen begangen haben. Bei einem der mutmaßlichen Ladendiebstähle führte er zudem ein Cutter-Messer mit sich.
Tatverdächtiger in Landeserstaufnahmestelle festgenommen
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hechingen nahmen Beamte der Ermittlungsgruppe Asyl des Polizeireviers Sigmaringen den 38-Jährigen in der Landeserstaufnahmestelle fest und führten ihn einem Haftrichter vor.
Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl wegen des Vorwurfs des mehrfachen besonders schweren Diebstahls sowie des Diebstahls mit Waffen. Aufgrund der bestehenden Fluchtgefahr des dringend Tatverdächtigen setzte der Haftrichter den Haftbefehl in Vollzug.
Der 38-Jährige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Ermittlungen zu weiteren Diebstählen laufen
Ob der georgische Staatsangehörige auch für weitere Diebstähle verantwortlich ist, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.
(Quelle: Staatsanwaltschaft Hechingen und Polizeipräsidium Ravensburg)