Hohe Forderung nach Einsatz Kammerjäger verlangt über 4.000 Euro in Sigmaringen

Kammerjäger verlangt über 4.000 Euro in Sigmaringen
Für einen zweieinhalbstündigen Einsatz verlangte ein vermeintlicher Schädlingsbekämpfer in Sigmaringen mehr als 4.000 Euro. Die Polizei ermittelt wegen Betrugs und Wuchers. (Symbolbild: AndreyPopov / iStock / Getty Images Plus)
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Ein vermeintlicher Schädlingsbekämpfer hat in Sigmaringen für zweieinhalb Stunden Arbeit über 4.000 Euro verlangt. Die Polizei ermittelt wegen Betrugs und Wuchers.

Eine Wohnungseigentümerin hatte im Internet nach Hilfe bei der Beseitigung von Ungeziefer gesucht und war über eine Anzeige auf einen entsprechenden Dienstleister aufmerksam geworden. Sie kontaktierte den Anbieter und beauftragte ihn mit der Schädlingsbekämpfung.

Am Montagabend, 21. September, war der bislang unbekannte Kammerjäger zweieinhalb Stunden im Einsatz. Anschließend forderte er die sofortige Bezahlung von mehr als 4.000 Euro, ohne eine entsprechende Rechnung auszustellen.

Polizei ermittelt wegen Betrugs und Wuchers

Die Polizei hat Ermittlungen wegen Betrugs und Wuchers aufgenommen. Zugleich warnt sie vor unseriösen Dienstleistern, die für ihre Arbeit überhöhte Beträge verlangen.

Betrüger nutzen nach Angaben der Polizei gezielt Notlagen aus und setzen Betroffene unter Druck, um hohe Geldbeträge zu verlangen.

So können sich Verbraucher schützen

Die Polizei rät, sich bereits vor der Beauftragung eines Dienstleisters über die voraussichtlichen Kosten zu informieren. Zuverlässige Anbieter können im Vorfeld einen Preisrahmen nennen und stellen nach Abschluss der Arbeiten eine Rechnung aus.

Betroffene sollten sich keinesfalls unter Druck setzen lassen, geforderte Beträge sofort zu bezahlen. Im Zweifelsfall empfiehlt die Polizei, sich direkt an sie zu wenden.

(Quelle: Polizeipräsidium Ravensburg)