Erfolgreiche erste Isnyer Nacht der Ausbildung soll auch 2023 wieder stattfinden

Persönlich, vor Ort und interaktiv – das Konzept der ersten Isnyer Nacht der Ausbildung ist gut angekommen.
Persönlich, vor Ort und interaktiv – das Konzept der ersten Isnyer Nacht der Ausbildung ist gut angekommen. (Bild: IMG/C. Brockhoff)

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Es war ein Versuch, der sich gelohnt hat. Die erste Isnyer Nacht der Ausbildung bekam von Organisatoren, Unterstützern, Schülern und Lehrern gute Noten. 2023 soll die Veranstaltung, die Schulabgänger und Berufseinsteiger für eine Ausbildung in Isnyer Betrieben begeistern soll, erneut stattfinden.

Insgesamt 27 Isnyer Unternehmen schlossen sich zusammen und stellten die Isnyer Nacht der Ausbildung auf die Beine. Als Ergänzung zur lang etablierten Ausbildungsbörse im Kurhaus gedacht, lud sie Anfang Oktober dazu ein, Isnyer Firmen vor Ort und individuell kennenzulernen und das Azubi-Leben ganz praktisch auszuprobieren. An sechs Standorten boten große Unternehmen kleineren Platz und gemeinsam stellten sie vor, was künftigen Nachwuchs bei ihnen erwartet.

„Das Konzept hat super funktioniert, der persönliche Austausch vor Ort und das interaktive Programm sind sehr gut angekommen“, erzählt Katrin Mechler von der Isny Marketing GmbH (IMG), deren Team von Anfang an in Sachen Logistik und Bewerbung unterstützt hat. Auch das Organisationsteam, Kathrin Nickert von Blaser, Isabel Bismor von motan, Denise Ried von Schwärzler Stahlbau und Schneidtechnik, Anja Textor von Edelrid, Silvana Schädle von der Volksbank Allgäu Oberschwaben, Andreas Albrecht von Edelmann, Hannah Jocham von Dethleffs, Hannah Briechle von Früchte Jork und Julia Stauber von der nta Isny, zeigten sich sehr zufrieden mit dem Verlauf und dem Ergebnis der Veranstaltung.

„Hier und da gibt es noch Verbesserungsvorschläge, aber im Großen und Ganzen hat alles gut funktioniert“, fasst Mechler das Evaluationsgespräch knapp zwei Monate nach der Veranstaltung zusammen. Sie selbst wisse bislang zwar nur von einem neu unter Vertrag genommenen Azubi, aber dafür von umso mehr Praktikumsanfragen. Für sie ist das „ein guter Anfang“. Ausdrücklich bedankt sie sich für das außergewöhnliche Engagement der Organisatoren und aller Beteiligter in den Unternehmen. Schließlich ginge es auch „um die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Isny und die Nacht der Ausbildung ist eine großartige Chance, jungen Leuten zu zeigen, was Isny bietet“.

Positives Feedback von Schülern, Eltern und Lehrern

Auch auf der Seite der Angesprochenen traf die Veranstaltung offenbar den richtigen Nerv. Matthias Hellmann (Kinder- und Jugendarbeit Isny), der die Nacht der Ausbildung im Vorfeld in den Schulen bekannt machte und mit Katharina Zapf (Karrierebegleiterin an der Verbundschule Isny) alle Standorte an dem Abend besuchte, bekam im Nachgang viel positives Feedback: „Sowohl Schüler als auch Lehrer und Elternvertreter fanden die Nacht der Ausbildung sehr gut und haben sich für eine weitere Ausgabe ausgesprochen. Besonders weil in den letzten zwei Jahren wegen der Pandemie kaum Orientierungsveranstaltungen möglich waren, gibt es große Wissensdefizite in Sachen Ausbildungsmöglichkeiten.

Diesem Problem begegnete die Nacht der Ausbildung, insbesondere in Abstimmung und Kombination mit der Ausbildungsbörse, ganz hervorragend.“ Diesen Rückmeldungen wollen alle Beteiligte nachkommen: Die Termine für beide Veranstaltungen im nächsten Jahr stehen bereits und die ersten Planungsgespräche sind anberaumt.

Am Donnerstag, 12. Oktober 2023 steht die Nacht der Ausbildung im Kalender, knapp zwei Wochen nach der Ausbildungsbörse am 29. September.
Weitere Informationen hier: www.isny-aktiv.de/nacht-der-ausbildung

(Pressemitteilung: Stadt Isny im Allgäu)